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Prof. Dr. Klaus Töpfer feierte 80. Geburtstag

CDU-Generalsekretärin Annegreth Kramp-Karrenbauer hielt die Festrede

Am 29. Juli feierte CDU-Mirglied Klaus Töpfer seinen 80. Geburtstag. Mit einem Festakt würdigte auch die Stadt Höxter ihren Ehrenbürger im Historischen Rathaus. Bürgermeister Fischer, Landrat Spieker aus Höxter, Landrätin Schürzeberg aus Holzminden, MdL Goeken und über 100 Gäste gratulierten dem Jubilar.

In Schlesien geboren, aufgewachsen in Höxter mit Abitur am KWG zog es Klaus Töpfer zunächst zum Studium nach Münster, Frankfurt und Mainz. Nach einer wissenschaftlichen Laufbahn begeisterte ihn die Politik. Ab 1978 als Staatssekretär im Saarland, 1985 als Landeminister in Rheinland-Pfalz unter Ministerpräsident Bernhard Vogel und ab 1987 als Bundesminister für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit im Kabinett Kohl. Er gilt als Erfinder des dualen Systems und Vater der Energiewende. Ab 1994 war er als Bundesminister für Raumordnung, Bauwesen und Städtebau verantwortlich für den Umzug der Bundesregierung von Bonn nach Berlin. Mit der Idee von der Nutzung vieler historischer Bauwerke als neue Regierungsgebäude hat er auch damit nachhaltige Wirkung hinterlassen. 1998 folgte er dem Ruf der UNO als Exekutivdirektor des  Umweltprogramms und war 8 Jahre lang der oberste weltweite Umweltbeauftragte mit Sitz in Kenia. Noch heute ist seine Kompetenz gefragt, u.a. als Vorsitzender der Ethikkommission für eine sichere Energieversorgung der Bundesregierung. 

Als Festrednerin gelang es der CDU-Generalsekretärin Annegreth Kramp-Karrenbauer den Jubilar und die Gäste zu fesseln. Die langjährige Weggefährtin im Saarland wusste von so mancher Anekdote ihres ersten Chefs zu berichten, der auch sie wesentlich geprägt hat. Dabei schaffte sie es aber auch immer wieder den Bogen in die große Politik zu schlagen und auf die nachhaltige aber auch voraussschauende Politik des Jubilars zu verweisen.

Auch die Höxteraner CDU gratulierte Klaus Töpfer und freute sich mit dem Jubilar.

CDU-Stadtverband und Fraktion mit Georg Moritz, Günther Ludwig und Rainer Schwiete gratulierten dem Jubilar Klaus Töpfer

Klaus Töpfer zeigte sich sichtlich gerührt von den vielen Glückwünschen und Reden und versprach auch weiterhin noch aktiv zu bleiben. 

Zum Abschluss gab es noch ein Foto der Höxteraner CDU-ler mit Generalsekräterin AKK.

     

CDU-Ortsverband Höxter bei ABC-Abwehrbataillon 7 

Die Vorsitzende Ilona Drüke konnte im Rahmen des Aktivitätsprogrammes des CDU-Ortsverbandes  dreißig interessierte Mitglieder und Bürger bei der Bundeswehr Höxter  - „unserem“ ABC-Abwehrbataillon 7 begrüßen – seit nunmehr bereits 25 Jahren Nachfolgebataillon des Pionierbataillon 7. 

Die Vorbereitungen für den Besuch wurden durch das Vorstandsmitglied Johannes Josef Dirkes getroffen und bei strahlendem Sonnenschein wurden die Mitglieder und Gäste durch den stellvertretenden Bataillonskommandeur, Oberstleutnant Grünebach, begrüßt. Später gesellte sich auch der Kommandeur des ABCAbwBtl 7, Oberstleutnant Marc Miechalek, zur Gruppe, der z.B. auch zur Ausrüstung der Truppe Stellung nahm und um Unterstützung seitens der Politik für eine Bereitstellung von dringend benötigten Haushaltsmitteln für die Bundeswehr warb.

OTL Grünebach begann sein „Briefing“ im ehemaligen Fahrschulgebäude des Bataillons mit den Themen „Lage, Auftrag, Einsätze, Personal, Ausbildung und Großgerät“. Daran schloss sich ein Kasernenrundgang an, bei dem das neue Unterkunftsgebäude der 1. Kompanie vorgestellt wurde, sowie die demnächst anstehenden Um-und Neubauten in weiteren Gebäuden des Kasernenbereiches. Die Aufträge für diese  großen Baumaßnahmen sind überwiegend an heimische Firmen vergeben worden; damit stellt sich die Bundeswehr wieder einmal als ein großer Wirtschaftsfaktor  in der Region dar. 

Der stv. Bataillonskommandeur verwies aber auch auf die nicht ausreichend vorhandenen Unterkunftsplätze innerhalb der Kaserne für Soldatinnen und Soldaten und richtete einen Appell an die Besucher, dass vielleicht in der Kernstadt und in den Ortsteilen Kapazitäten vorhanden sind. Alle Vermieter von Wohnräumen werden gebeten, sich bei der Bundeswehr mit ihren Angeboten zu melden. 

Zuletzt wurde den Besuchern der legändere TPz (Transportpanzer) „Fuchs“ durch Major Alt und seinem Team vorgestellt und den Teilnehmern war es sogar möglich, einmal Platz im Führerhaus zu nehmen. 

Ilona Drüke bedankte sich bei der Bataillonsführung und beim Organisator J.J. Dirkes ganz herzlich und möchte bereits jetzt auf diesem Wege alle Bürger darauf aufmerksam machen, dass am 06.10.2018 ein „Tag der Offenen Tür“ beim Bataillon aus Anlass des 25-jährigen Bestehens hier in Höxter stattfindet. 

     

Jahreshauptversammlung und Neuwahlen beim CDU-Ortsverband Godelheim  

Zu Beginn der Versammlung konnte der 1. Vorsitzende Franz Büker eine erfreulich hohe Anzahl von Mitgliedern des Ortsverbandes Godelheim begrüßen. Darüber hinaus als Gäste das Kreistagsmitglied Johannes Wöstefeld, den Vorsitzenden des MIT-Kreisverbandes Höxter, Klaus-Dieter Leßmann, aus dem Bereich des CDU-Stadtverbandes den Vorsitzenden Georg Moritz und das Vorstandsmitglied Ilona Drüke, den neuen CDU Kreisgeschäftsführer Fabian Lülff und als Referentin Frau Ulrike Drees, die Geschäftsführerin der Gas- und Wasserversorg GmbH Höxter.

 

Franz Büker ging in seinem Jahresbericht zunächst auf die Ereignisse des letzten Jahres ein und stellte dabei insbesondere Ortsthemen, Aktionen und die beiden Wahlen 2017 (Landtags- und Bundestagswahl) in den Vordergrund.

Für die Zukunft sind der Lückenschluss der B64/B83, die Breitbandversorgung in Godelheim, Investitionen im Bereich Kindergärten und Schule in Höxter wichtige Themen. Die Bewerbung um die Landesgartenschau 2023 läuft. Falls der Zuschlag an die Stadt Höxter erfolgt wäre das ein Gewinn für die Stadt Höxter und auch für die Ortschaften.

In ihrem Vortrag ging Frau Drees auf das „Kleinod“ Stadtwerke, die GWH, ein und berichtete über die positive Entwicklung des Unternehmens und die geplante Kooperation mit den Stadtwerken Holzminden. Die aktuelle Situation der GWH und die bereits laufenden und geplanten Bauvorhaben in Höxter und in den Ortschaften rundeten ihre umfangreichen Informationen ab.

Das Kreistagsmitglied Johannes Wöstefeld informierte die Anwesenden über bereits abgewickelte, anstehende oder noch geplante Vorhaben und Entscheidungen des Kreises. Investiert wird u.a. in die Kreisstraßen und die Schulen. Finanziell steht der Kreis gut dar.

Georg Moritz gab einen Tätigkeitsbericht des Stadtverbandsvorstandes. Er brachte zum Ausdruck, dass die Besuche in den Ortsteilen durch Vertreter des Stadtverbandes auf eine positive Resonanz gestoßen sind.

Franz Büker war es eine besondere Ehre und Freude, Hartmut Wollny für seine 40-jährige Parteizugehörigkeit mit Nadel und Urkunde auszuzeichnen. 

Bei den Neuwahlen, die vom CDU-Kreisgeschäftsführer Lülff geleitet wurden, ergab sich folgende Konstellation: 1. Vorsitzende Franz Büker, stv. Vorsitzende Albert Boyen und Johannes Büker, Schriftführer Daniel Grote, Beisitzer Herbert Felsmann, Tim Felsmann, Elmar Kirchhoff und Klaus Maaser.

 

Ministerin-Besuch in Höxter

Im Rahmen der Frauenaktionswochen war die Ministerin für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung des Landes Nordrhein-Westfalen Ina Scharrenbach auf Einladung der Frauen Union in Höxter zu Gast. Sie referierte zum Thema "Wir haben eine Stimme - 1oo Jahre Frauenwahlrecht".

Ilona Drüke, Frauen Union Höxter, bedankt sich bei Ministerin Ina Scharrenbach

     

Höxter will die Landesgartenschau

Mit großer Unterstützung wurde die Bewerbung um die Ausrichtung der Landesgartenschau 2023 am 1.März in Düsseldorf abgegeben. 3 Busse mit 160 Bürgern begleitete die Verantwortlichen um Bürgermeister Fischer und Baudezernentin Claudia Koch bei der Übergabe im Landtag. MdL Mathias Goeken hatte hier ein beeindruckendes Übergabezeremoniell mit NRW-Umwelt- und Landwirtschaftsministerin Christina Schulze Föcking organisiert.

Auch die CDU-Fraktion unterstützt die Bewerbung und hat wesentlich mit dazu beigetragen, dass sich Höxter berechtigte Hoffnungen auf dieses Megaevent machen kann mit dem die Stadtentwicklung entscheidend vorangebracht werden soll. Nun gilt es die Entscheidung der Bewertungskommission im Sommer abzuwarten.

   

13. Neujahrsempfang des CDU-Stadtverbandes in Höxter

Bee begeistert für Gartenschau

140 Gäste beim Neujahrsempfang der CDU Höxter in Schloss Corvey

»Mister Gartenschau 2017«, Bad Lippspringes Bürgermeister Andreas Bee, hat beim CDU-Neujahrsempfang 140 Höxteraner für ein solches Großprojekt begeistert. In Amerika würde man sagen, er hat das Gefühl »Yes, we can« durch seine ehrliche Offenlegung aller Erfolge, aber auch der Probleme erzeugt.

Bürgermeister Bee begeistert die Besucher

In Kürze werden Politik, Verwaltung und Bürger in Höxter durch die Vorstellung der Machbarkeitsstudie für eine Bewerbung um die NRW-Landesgartenschau 2023 erstmals wissen, ob ein solches Millionenprojekt nicht nur finanziell zu stämmen, sondern auch räumlich umgesetzt werden kann. Bee als Chefmanager der mit 600.000 Besuchern erfolgreichen Schau 2017 riet den Höxteranern, den Schritt zu wagen, wenn die Rahmenbedingungen positiv bewertet würden. »Wir haben sogar einen Überschuss erwirtschaftet«, verriet Bee. 8,5 Millionen Euro (davon 5 Millionen vom Land) seien in die Gartenausstellung investiert worden, und noch einmal sieben Millionen Euro in die Durchführung für Werbung und Organisation geflossen. Eintrittsgelder, Sponsoring und der Einsatz von 900 Mitgliedern des Fördervereins als Bürger-Engagement seien für den Erfolg wichtig gewesen.

Andreas Bee sagte den Gästen der Stadt-CDU, dass man von Beginn an volle Transparenz herstellen und Infoveranstaltungen anbieten müsse, gezielt auch für Multiplikatoren. Dass 200 Menschen in Höxter im Advent zum Auftakt ins KWG gekommen seien, bewerte er als gutes Zeichen, dass Höxter das zusammen schaffen wolle. Bee berichtete vom Besuch der Bewertungskommission 2011 in Bad Lippspringe, wo am Ende 5000 Bürger dabei gewesen seien und man gezeigt habe, dass die Bewohner hinter der Bewerbung gestanden hätten. Die Kommission habe schnell gespürt, welche Bewerberstadt wirklich für die Ausrichtung der Schau »brenne«. Man habe die Stadt mit dem Fahrrad erkundet und habe eine natürliche und keine übertriebene Präsentation angeboten.

Gut angekommen sei im Landwirtschaftsministerium auch, dass die Bewerbung mit Unterstützung von 150 Lippspringern (in drei Bussen) vor dem Ministerium in Düsseldorf übergeben worden sei. »Die Hälfte der Delegation bestand aus Schützen, das hat Eindruck hinterlassen. Und noch nie hat ein grüner Umweltminister ein dreifaches »Horido« entgegen nehmen dürfen«, schilderte Bee den erfolgreichen Auftritt am Rhein als sich alle Fenster des Ministeriums geöffnet hätten.

Von Kritikern und Stänkerern habe er sich nicht beeindrucken lassen. Er rät Höxter, sich um die Unterstützung der Dörfer beim Programm der Gartenschau zu bemühen. Da gebe es viele Möglichkeiten. Besonders hob er den Glaubensgarten der Gartenschau 2017 hervor: »Alle Religionen waren dabei.« Bischof Damian nannte dieses Angebot großartig. Besonders Corvey oder das Kloster Brenkhausen als »Locations« seien für Ähnliches geeignet. Ja, so eine Schau koste Geld, man müsse das alles finanzieren. Aber Lippspringe stehe so gut da wie nie, so Bee. Der Kurort sei doch vorher in den 60er Jahren stehen geblieben.

von links: Hausherr Viktor Herzog von Ratibor, Stellv.Landrat Heinz-Günter Koßmann, Fraktionsvorsitzender Stefan Berens, Bischof Anba Damian, CDU-Stadtverbandschef Georg Moritz, Bürgermeister Bee, MdL Matthias Goeken und Pfarrdechant Dr. Hans-Bernd Krismanek

Beim Neujahrsempfang sicherten die Redner Viktor Herzog von Ratibor, Pfarrdechant Dr. Hans-Bernd Krismanek, MdL Matthias Goeken und CDU-Stadtverbandschef Georg Moritz der Bewerbung ihre volle Unterstützung zu und bewerteten sie als »die Chance für Höxter«. Andreas Bee sagte mit Blick auf die jüngste Vergangenheit der Beziehungen Höxter-Corvey einen nicht unwichtigen Satz: »So eine Schau verbindet und schlägt alte Verknotungen durch.«

Artikel aus dem Westfalen-Blatt vom 29.01.20^8 von Michael Robrecht, Bilder von Rainer Schwiete

Am Ende der Veranstaltung verabschiedete CDU-Stadtverbandsvorsitzender Georg Moritz Kreisgeschäftsführer Klaus Funnemann, der in wenigen Wochen in den Ruhestand geht, und bedankte sich für seine mehr als 30-jährige erfolgreiche Tätigkeit für die Partei.

   

6. Frühschoppen zur Marktzeit - Neue Pläne für abgebranntes »Ritmo«

Fachwerkhaus in der Westerbachstraße 28 soll bald umgebaut werden

Noch klebt Ruß an den Wänden – in naher Zukunft vielleicht schon wieder Tapete. Für eines der ältesten Häuser Höxters gibt es jetzt konkrete Pläne. »Wenn alles gut geht, können wir in diesem Jahr mit den ersten Arbeiten beginnen«, sagt die Architektin Susanne Krekeler.

Den Planungsstart verkündete sie jetzt bei einem Ortstermin des CDU-Stadtverbandes, der für eine Besichtigung in das markante Fachwerkhaus in der Höxteraner Westerbachstraße 28 gekommen war. »Wir haben zwar Vorgaben vom Denkmalamt, aber durch die Entkernung bietet sich uns auch großer planerischer Freiraum«, so die Höxteraner Architektin.

Geplant ist – in Absprache mit den Eigentümern Dr. Hajo Otten und Dr. Heidrun Daum – folgendes: Der untere Bereich soll gewerblich genutzt werden, der obere als Wohnraum. Dabei kam von der Genehmigungsbehörde die Vorschrift, das Erdgeschoss wie in den Vorjahren als Gewerbefläche zu nutzen. Trotzdem wolle man »sehr darauf achten, eine wohnfreundliche Nutzung umzusetzen«. Konkret achten müssen und wollen die Planer dabei auf den Lärm- und Brandschutz. »Dafür gibt es heute viel mehr Möglichkeiten, als bei der letzten Sanierung 1982«, erklärt Krekeler. So soll beispielsweise eine neue Brandmeldeanlage installiert werden, die dann auch direkt mit der Feuerwehr verbunden ist. Eine derartige Ausstattung hätte die Folgen des Brands vor fünf Jahren im ehemaligen Restaurant »Ritmo« minimieren können.

Der obere Wohnbereich soll weiterhin als dieser genutzt werden und fasst insgesamt sechs Einheiten. Nur im Zuschnitt der Räume könnte sich im Gegensatz zur vorherigen Situation etwas ändern, um diese zeitgemäß zu gestalten. Vorstellbar ist für die zukünftigen Wohnparteien, den Innenhof mit zu nutzen. »Vielleicht sogar mit einer zusätzlichen Wohnung im Erdgeschoss«, kalkuliert Krekeler.

Äußerlich bleibt das Fachwerk in jedem Fall bestehen, selbst die Fenster seien nach dem Brand schon erneuert worden. »Das Gebäude war in einem guten Zustand, als es zu dem Brand kam«, versichert die Architektin. Dahin soll es nun zurückkehren – wenn möglich schon in diesem Jahr. »Das hängt davon ab, wie schnell wir eine Nutzung für die Gewerbefläche finden. Damit steht und fällt die bisherige Planung.«

Ob wieder ein Restaurant oder auch ein Geschäft einzieht, steht somit offen. Der oder die »Neue« müsse aber mit dem Plan konform gehen, den Wohnbereich nicht einzuschränken – sei es durch Lärm oder sonstige Störfaktoren.

»Es wäre wünschenswert, wenn das Haus wieder genutzt wird. Es ist ein wichtiger historischer Teil der Stadt«, findet auch Ilona Drüke vom CDU Stadtverband. Die ältesten Balken im Gebäude sind auf das Jahr 1341 datiert.

Artikel und Bild im Westfalen-Blatt vom 22.01.2018 von Timo Gemmeke

   

Neuer Kreisvorstand mit Andrea Dangela

Die Höxteranerin Andrea Dangela (3.von rechts) ist neu zur stellvertretenden Kreisvorsitzenden gewählt worden. Vorsitzender bleibt Christian Haase (MdB)

    

Jahreshauptversammlung des CDU-Ortsverbandes Albaxen

Nach der Begrüßung von Mitgliedern und Gästen – Vorstandsmitglieder des Stadtverbandes Höxter (Georg Moritz, Rainer Schwiete, Ilona Drüke, Andrea Dangela) sowie MdL Matthias Goeken – durch den Ortsverbandsvorsitzenden Willi Busse wurden Ehrungen langjähriger Mitglieder der Partei durchgeführt, die beim Kreisparteitag in Brakel nicht anwesend sein konnten:

Für 60 Jahre Mitgliedschaft in der CDU wurden Josef Hüls und Georg und Johannes Düker geehrt. Die Ehrungen mit einem Präsent, Urkunde und Ehrennadel wurden durchgeführt durch den Ortsverbandsvorsitzenden Willi Busse, MdL Matthias Goeken und Georg Moritz.

Danach wurde die Jahreshauptversammlung mit Neuwahlen durchgeführt, die folgendes Ergebnis hatten: Als 1. Vorsitzender wurde im Amt Willi Busse bestätigt, stellvertretender Vorsitzender wurde Andreas Timmermann, Schriftführer Wilhelm Rode und als Beisitzer Eugen Rode gewählt.

Zwischen und nach den Wahlvorgängen wurde eifrig unter den Teilnehmern diskutiert zur aktuellen Bundes-und Landespolitik NRW (M. Goeken), aber auch Fragen zur Politik hier vor Ort zwischen Orts- und Stadtverband erörtert.

   

Besuch aus Berlin bei der Senioren-Union in Höxter

Gleich zu Beginn des Neuen Jahres hat es sich MdB und CDU-Kreisvorsitzender Christian Haase nicht nehmen lassen, im Kreis von Mitgliedern der Senioren-Union in Höxter zunächst über  kommunale Themen hier vor Ort zu berichten:

Er zeigte zunächst auf, dass die Tendenz zum Thema „Weserbrücke“ dahingeht, dass es unter den baulichen Gegebenheiten wohl zu einem  Neubau kommen kann und muss  – die Mittel dafür sind da.  Auch das Thema „Südbrücke“ bleibt für die Zukunft mit einem ? in der Diskussion.

MdB Haase berichtete über den bisherigen Stand zur Umsetzung einer „Landesgartenschau 2023 in Höxter“ und appellierte an eine positive Einstellung der Bürger für dieses Projekt sowie um Unterstützung für die Mitarbeiter der Verwaltung, die sich unter Führung der Baudezernentin Claudia Koch mit großer Leidenschaft für dieses Vorhaben einsetzen.

Über die für die Bürger der Ortschaften Ottbergen und Godelheim so wichtige Fortführung des Lückenschlusses B 64/83 wurde aktuell bereits in der Presse berichtet. MdB Haase sieht auch hier eine positive Entwicklung.

Der „Bericht aus Berlin“ bezog sich insbesondere auf die Sonderungsverhandlungen und auf die dann möglicherweise anschließenden Koalitionsverhandlungen zwischen CDU/CSU und SPD. Es folgte ein Resümee zu den Wahlergebnissen in NRW und Berlin und zu den danach geführten Gesprächen innerhalb der Parteispitzen, wonach es „ein Weiter so“ nicht mehr geben wird und verstärkt auf die Belange des Bürgers eingegangen werden soll, damit sich dieser auch mitgenommen fühlt.

Weitere Themenbereiche von Ch. Haase waren dann: Pflegesituation, Rentenlage jetzt und in der Zukunft – gerade aus der Sicht der jüngeren Generation -, Ausführungen und Bedeutung des „C“ im Namen der Partei, Definition des Wortes „Heimat“, Europathemen, klare Ansagen zu den Protesten in Berlin und zum Verbrennen von Fahnen am Holocaust-Denkmal in Berlin nach den Aussagen des amerikanischen Präsidenten Donald Trump anlässlich der Anerkennung Jerusalems als Hauptstadt Israel, das Recht auf Freiheit der Bürger und deren Sicherheit in Zusammenhang mit Angriffen auf Polizei und Hilfskräften während Großveranstaltungen, die Flüchtlingssituation.

In der anschließend rege geführten Diskussion mit den Mitgliedern der Senioren-Union wurde das Wahlergebnis 2017 aufgearbeitet und die Abwanderung von den Volksparteien zu Parteien, die kritisch zu sehen sind, erörtert. Eine Aufarbeitung und eine umfassende Information des Bürgers wird dazu eingefordert. Ebenso wurde das Thema Sicherheit mit eindeutigen Gesetzeslagen für Straftäter und polizeilich bereits bekannten und negativ aufgefallenen Personen als dringlich gesehen und gefordert und das einheitlich auf Bundes-und Länderebene. Hier ist positiv zu bemerken, dass es in NRW zu Einstellungen von 600 Verwaltungsassistenten gekommen ist, die die Arbeit der Polizei unterstützen, damit diese selbst zu ihren eigentlichen Aufgaben zurück-kommen können.

Christian Haase versicherte, dass er die Anliegen von Bürgern aus seinem Wahlkreis ernst nimmt, sie mit nach Berlin nimmt und dort auch in den Fraktionssitzungen zur Sprache bringt.

Der von allen als äußerst interessant bewertete Nachmittag schloss mit einem Dank des Vorsitzenden der SU Höxter,  Dr. Eckart Weiß, an MdB Christian Haase ab.

    

Mitgliederversammlung des CDU-Ortsverbandes mit Ehrungen

Am gestrigen Freitag fand die alljährliche Mitgliederversammlung des CDU-Ortsverbandes im „Schlossrestaurant Corvey“ statt. Ilona Drüke, CDU-Ortsverbandsvorsitzende, begrüßte alle anwesenden Parteimitglieder und Jubilare herzlich und verwies in ihren Eingangsworten auf die Tatsache, dass eine Teilnahme an derartigen Parteiveranstaltungen wichtig sei, um „verlässliches Hintergrundwissen“ zu bekommen. Das gilt auch für Veranstaltungen, die für alle Bürger gedacht sind, wie z.B. der „Frühschoppen zur Marktzeit“ mit wechselnden Themensetzungen.
Auf dem Programm stand sodann ein informativer Bericht zum politischen Tagesgeschäft durch Frau Karin Wittrock, stellvertretende Fraktionsvorsitzende der CDU-Ratsfraktion, sowie eine Bilanz der vergangenen Monate nach Amtsübernahme durch Georg Moritz als Stadtverbandsvorsitzender Höxter. Karin Wittrock thematisierte in ihrem Impulsreferat unter anderem die aktuelle Haushaltslage der Stadt Höxter. Das Ende der Haushaltssicherung stellte sie dabei als Verdienst der Steuerzahler heraus und verwies auf die vorausschauende Arbeit des Kämmerers. Georg Moritz skizzierte dem gegenüber die bundespolitische Großwetterlage sowie die lokale Arbeit der Mitgliederpflege im Stadtgebiet Höxter, die z.B. mit zentralen Besuchen in den Ortsteilen merklich intensiviert wurde.
Als Hauptrednerin folgte sodann Frau Claudia Koch, die ihren persönlichen Werdegang aus Lippe nach Höxter über die Stationen Dresden, Hannover, Paderborn und Gütersloh skizzierte und dabei die Lebensqualität unserer Region deutlich herausstellte. Ihre positive Grundhaltung zeigte sich dabei in ihrer These, dass Höxter in zehn bis zwanzig Jahren von der Digitalisierung profitieren könne, zumal immer mehr Menschen dann stärker auch von Zuhause aus arbeiten würden und das schöne Weserbergland deutschlandweit seinesgleichen sucht. Folgerichtig möchte sie in ihrer Funktion als Baudezernentin der Stadt Höxter wieder „Wachstum regenerieren“. Die dazuge-hörigen Vorarbeiten seien bereits im vollen Gange, so C. Koch.
Sowohl Frau Koch als auch die Vorsitzende appellierten an die Anwesenden und an die Bürger, am kommenden Samstag, 02.12.2017, 14.00 Uhr, in der Aula des KWG an dem „Bürgerforum Landesgartenschau 2023“ teilzunehmen und sich zu informieren. Eine Teilnahme an der Veranstaltung trägt dazu bei, einen Gesamteindruck zum Meinungsbild der Bevölkerung zur Gartenschau zu gewinnen.
Nach diesen spannenden Vorträgen nahm die CDU-Ortsverbandsvorsitzende Ilona Drüke sodann die Ehrungen von langjährigen Mitgliedern vor:
Auf 25 Jahre Mitgliedschaft können zurückblicken: Guido Leifeld, Frank Rexforth, Theo Müller,
auf 40 Jahre Mitgliedschaft Dietmar Heger, Eva Beul, Rudolf Beul, Dietmar Beineke,
auf 50 Jahre Mitgliedschaft Dieter Baumgarten.
Ilona Drüke dankte allen Jubilaren für ihr langjähriges Engagement, verlas den Inhalt der Ehrenurkunden mit den Unterschriften von Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel, dem NRW-Landesvorsitzenden und Ministerpräsidenten Achim Laschet sowie des Kreisvorsitzenden und MdB Christian Haase, überreichte die Ehrennadeln mit ihren beiden Vertretern Wolfgang Esch und Andrea Dangela und verwies schließlich auf die noch folgenden Programmpunkte im Jahr 2017.

v.l.n.r.: Wolfgang Esch, Andrea Dangela, Ilona Drüke, Guido Leifeld, Rudolf Beul, Eva Beul, Karin Wittrock, Georg Moritz.

    

5. Frühschoppen zur Marktzeit voller Energie

Das Thema Energie stand im Mittelpunkt des gut besuchten Frühschoppens des CDU-Ortsverbandes in Höxter.

Zunächst stellte Ulrike Drees, Geschäftsführerin der GWH Höxter, unser kommunales Gas- und Wasserversorgungsunternehmen vor. Seit Februar im Amt fühlt sie sich in Höxter richtig wohl und sieht auch ihr Unternehmen als lokalen und regionalen Wasser- und Energieversorger gut aufgestellt.

Sowohl die geplante Erhöhung der städtischen Anteile auf 75% als auch die gute Kooperation mit den Stadtwerken Holzminden hält sie für die richtigen Weichenstellungen, um auch als kleineres Unternehmen am Markt bestehen zu können. Gerade die Eingebundenheit vor Ort ist ihr wichtig und daher fördert und unterstützt die GWH auch viele Vereine und Institutionen. Genauso wie ein sicheres Gas- und Wassernetz hat das aber auch einen Preis, weshalb die GWH nicht „den billigen Jakob“ bei den Energieüreisen macht. Für die Zukunft sind hier weitere jährliche Millioneninvestitionen geplant. Die nachhaltige Energieversorgung und die Digitalisierung hält sie für die wichtigen Zukunftsaufgaben.

Die Zukunft der Energieversorgung stand auch im Fokus bei Prof. Dr. Egon Ortjohann, der an der Hochschule Südwestfalen in diesem Bereich lehrt und forscht. In seinem fundierten Referat wies er auf die Herausforderungen der Energiewende hin, wenn durch die vielen neuen regenerativen Stromerzeuger mit Wind, Sonne oder Bioenergie die Netze weiterhin sicher und zuverlässig funktionieren sollen. Mit modernen Energieversorgungskonzepten ist dies aber zu schaffen. Dabei ermöglicht die Digitalisierung bereits jetzt schon erfolgsversprechende Lösungen, wird aber auch zukünftig die Branche der Energieversorgung komplett verändern. Er sieht aber positiv in die Energiezukunft, wenn die Gesellschaft und die Politik diesen Weg gerade auch auf der regionalen Ebene mit unterstützt.

CDU-Ortvorsitzende Ilona Drüke mit den Referenten Ulrike Drees und Prof.Egon Ortjohann   

    

CDU-Mitgliederversammlung

Stadtverbandsvorsitzender Georg Moritz begrüßte die anwesenden Gäste im Corveyer Hof. Er berichtete von den Aktivitäten des Stadtverbandsvorstandes mit den zahlreichen Besuchen in den Ortsverbänden und der entsprechenden Berichterstattung in der Presse. Dabei lag ein Augenmerk auf der Zwischenbilanz der Fraktion, die gerade zuvor veröffentlicht wurde (siehe nachfolgenden Artikel auf der Website).

Diese Zwischenbilanz aus der ersten Hälfte der Ratsperiode erläuterte Fraktionsvorsitzender Stefan Berens dann ausführlich und debattierte mit den Gästen über die bisherigen Aktivitäten sowie den zukünftigen Herausforderungen in der Stadt.

Einen großen Schwerpunkt in der Versammlung nahm die zurzeit so hitzig geführte Debatte um das Krankenhaus mit der ausgegliederten Notfallchirurgie ein. Auch unter den CDU-Mitgliedern wurden die Argumente abgewogen, wobei sich vor allem die Anwesenden einig waren, dass besonders die Qualität der medizinischen Versorgung im Fokus stehen muss und sich alle eine erstklassige Erstversorgung wünschen.

  

CDU zieht Zwischenbilanz

Die Halbzeit der kommunalen Wahlperiode in der Stadt Höxter nutzt die CDU, um eine Zwischenbilanz zu ziehen und zugleich einen Ausblick auf die zweite Hälfte zu wagen. Dazu äußern sich der CDU-Stadtverbandsvorsitzende Georg Moritz und CDU-Fraktionsvorsitzender Stefan Berens wie folgt:

Als stärkste Fraktion war die CDU 2014 wieder in den neuen Stadtrat gezogen, ohne allerdings den eigenen Bürgermeister zu stellen. Der neu gewählte Fraktionschef Stefan Berens machte jedoch von vornherein deutlich, dass die CDU eine konstruktive Politik betreiben wolle, um Höxter voranzubringen. Nach den Erfahrungen aus der Wahlperiode zuvor ohne klare Mehrheiten im Rat, die letztlich zu einer Stagnation auf allen Ebenen führte, wurde eine pragmatische Kooperation mit der SPD eingegangen.

Auch wenn diese Kooperation nicht überall auf Zuspruch stieß, lässt sich doch feststellen, dass damit in Höxter einiges voran geht und große Projekte auf den Weg gebracht werden konnten.

So wurde die Marktplatzsanierung erfolgreich beendet und das neue Aufbruchklima ermutigte sogar die Investoren, auch die Südseite des Marktplatzes mit einem weiteren Millionenaufwand zu sanieren, wie es aktuell gerade umgesetzt wird.

Auch die Dauerbaustelle „Bäder“ konnte endlich abgeräumt werden. Der gefundene  Kompromiss, bei dem sich letztlich alle Beteiligten bewegen mussten, ermöglicht die Freibadsanierung und den Bau eines neuen Hallenbades an der Lütmarser Straße. Die Freibadsanierung wird bereits umgesetzt, und die Eröffnung ist im Sommer 2018 vorgesehen. Zeitgleich kann das neue Hallenbad, das der CDU schon immer wichtig war, nicht zuletzt dank der 4 Mio. € Fördermittel geplant werden. Der Baubeginn ist nach einer ausführlichen Planungsphase für den Herbst 2018 vorgesehen. Hier hat sich die Beharrlichkeit bezahlt gemacht.

Das Thema „Flüchtlingsunterkunft“, das im letzten Kommunalwahlkampf noch keine große Rolle gespielt und die Kommunalpolitiker zwischenzeitlich vor große Herausforderungen gestellt hat, wurde nun auch mit dem Neubau bzw. der Sanierung bestehender Gebäude in der Kernstadt in eine Richtung gebracht, die eine hohe Akzeptanz in der Bevölkerung erhoffen lässt. Das gilt vor allem auch für die Bürger in den Ortschaften. Denn in den vergangenen Jahren wurden einigen Orten, wie z. B. Stahle, Lütmarsen, Ovenhausen und Lüchtringen, große Lasten aufgetragen. Eine Entlastung ist dort überfällig.

Einen großen Raum hat in den vergangenen drei Jahren die 8. Änderung des Flächennutzungsplanes eingenommen. Bei dieser Planung geht es um den weiteren geordneten Ausbau der Windenergie. Diese Planung muss nicht nur rechtssicher sein, sondern auch die Belastung der Bürgerinnen und Bürger durch die Schaffung neuer Windkraftanlagen im Auge behalten. Diese Verantwortung vor Augen, hat sich die CDU-Fraktion mit einem Antrag für die Erweiterung der Mindestabstände auf 1.000 m zu Dorflagen ausgesprochen.

Gerade die negative demografische Entwicklung mit zurückgehenden Einwohnerzahlen fordert die Gesellschaft und die Politik. Die Beteiligung an Infrastrukturprojekten wie der Anteilserwerb bei dem kommunalen Energieträger Westfalen Weser Energie (WWE) oder der zusätzliche Anteilserwerb bei der örtlichen Gas- und Wasserversorgung Höxter (GWH) sind die richtigen Signale, um deutlich zu machen, dass hier vor Ort in die Zukunft und Daseinsvorsorge investiert wird. Die vorgenommene Vergabe der Gaskonzessionen an die örtliche GWH stärkt ebenfalls diesen Prozess.

Im Bildungsbereich müssen vor allem die Schulen zukunftsfähig aufgestellt werden. Neben einer verbesserten Infrastruktur und Ausstattung gehört hierzu auch mehr Planungssicherheit für Schüler, Eltern und Lehrer. Die zunehmenden Schülerzahlen sollten allen Beteiligten Mut machen. Als ersten Schritt wollen wir im kommenden Jahr u. a. die Turnhalle der Realschule sanieren. Aber auch die Sanierung des Umfeldes der Schulen ist erforderlich. Viele Schulhöfe sind in die Jahre gekommen. Die neuen Bushaltestellen sind erst der Anfang einer grundlegenden Neugestaltung und Attraktivitätsverbesserung des Schulzentrums.

Viele weitere Themen und Projekte stehen aber auch noch an und müssen in den nächsten drei Jahren zielstrebig angegangen werden. Allen voran muss das Welterbe Corvey als Leuchturmprojekt für den Tourismus endlich weiter nach vorn gebracht werden. Dazu bedarf es aber einvernehmlicher Aktivitäten und gemeinsamer Anstrengung aller Beteiligten.

Mit der Entwicklung des Haushaltes, raus aus der Haushaltssicherung, hin zu soliden, positiven Zahlen zeigt sich die CDU äußerst zufrieden und sieht eine gute Basis den eingeschlagenen Weg fortzusetzen.

Hierzu gehört, dass auch in Sachen Verwaltungsreform die eingeschlagenen Wege wie die Reduzierung von Führungsstellen oder die Umstrukturierung des Bauhofes sowie die Umsetzung des Sportstättenkonzeptes konsequent weiterverfolgt werden. Letztlich können wir nicht nur auf sprudelnde Gewerbesteuereinnahmen setzen, sondern müssen über eine effiziente Verwaltung und wohl überlegte Ausgaben die Grundlage schaffen, auch in wirtschaftlich schlechteren Zeiten eine verantwortliche Haushaltsführung sicher zu stellen.

Aber neben den Mammutprojekten in der Kernstadt dürfen die Ortschaften nicht vergessen werden und brauchen entsprechende Aufmerksamkeit. Der demographische und sozioökonomische Wandel schafft neue Herausforderungen. Daher haben wir nach der Sommerpause beschlossen, dass ein Entwicklungsprozess angeschoben werden soll, der unterschiedliche Maßnahmen der Dorfentwicklung unterstützt. Hierzu können die Dörfer IKEK-Fördermittel (Integriertes kommunales Entwicklungskonzept) beantragen.

Für all diese Themen und die weiteren Herausforderungen braucht es auch zukünftig möglichst große Mehrheiten im Rat, wie das bei einzelnen Entscheidungen in der Vergangenheit auch über die Kooperation mit der SPD hinaus schon der Fall war. Darum wird sich die CDU auch weiterhin um hohe Akzeptanz für ihre Politik für Höxters Zukunft bemühen und lädt alle Fraktionen zur Zusammenarbeit ein.

Mit regelmäßigen öffentlichen Veranstaltungen, wie z.B. der „Politik zur Marktzeit“ zu relevanten Themen oder auch Veranstaltungen in den Ortschaften, sollen Offenheit und Bürgernähe gestärkt werden, um auch die Bürger zu beteiligen und mitzunehmen.

Bild: CDU-Fraktionsvorsitzender Stefan Berens (links) und CDU-Stadtverbandsvorsitzende Georg Moritz

    

CDU besucht Fischtreppe in Bruchhausen

Der CDU-OV Bruchhausen hatte seine Mitglieder, benachbarte OV und auch Vertreter des Stadtverbandsvorstandes nach Bruchhausen eingeladen:
Vorstandsmitglied Diethelm Breker führte anschaulich die Besucher in die Materie "Wasserwerk und Fischtreppe in Bruchhausen" ein.

Zum ganzen Bericht...

     

CDU-„Sommertour“ mit Ortsbesichtigung

Der CDU-Stadtverband Höxter hat sich anlässlich der diesjährigen „Sommertour“ bei den Parteifreunden in Lüchtringen eingefunden.
Durch das Ratsmitglied Burkhard Schwiete wurde dem zahlreichen Teilnehmerkreis zunächst das „Herzstück“ der Gemeinde nähergebracht: Gelände des Tennis-Clubs, des Schützenvereins, modern gestalteter Spielplatz, Kindergarten sowie das Schulgebäude.

In diesem Bereich haben eine große Anzahl von Bürgern ehrenamtlich viele Arbeitsstunden investiert, um der Allgemeinheit einen Platz zu ermöglichen, der dem Lernen und der Freizeitgestaltung dienen soll. Diese Freude wird aber deutlich sichtbar getrübt, wenn man in der Mitte des Platzes eine große Wasserfläche sieht, die bereits im Volksmund mit „Ententeich“ betitelt wird. Trotz zahlreicher Aufforderungen ist dieses Manko seitens der Stadt noch nicht beseitigt worden, stellt aber eine auf Dauer nicht mehr hinzunehmende Beeinträchtigung beim Betreten und einer Nutzung des Platzes für die Bürger und Besucher des Ortes dar.
Bereits beim Betreten des Sport-und Schulgebäudes haben die Teilnehmer einen deutlichen „Duft“ aus dem Bereich der Toilettenanlagen wahrnehmen können, der auch in diesem Punkt immer wieder zu Beschwerden bei der Stadt und in der Aufforderung zur Abstellung geführt hat. Darüber hinaus haben die Besucher aber durchaus einen positiven Eindruck zur Schule an sich gewinnen können und hoffen mit den Ortsbewohnern darauf, dass die vor kurzem veröffentlichte Bertelsmann-Studie zum Wachstum der prognostizierten Schülerzahlen auch hier eintritt – die Aussichten darauf sind jedenfalls durchaus positiv zu bewerten.
Seitens des CDU-Ortsverbandes Lüchtringen wurde beim Spaziergang in Richtung Weser bedauert, dass ein so großes Hotel wie der „Weserstrand“ seit Jahren nicht mehr geführt wird und langsam aber sicher in einen „Dornröschen“schlaf fällt. Hier sehen die Besucher im Rahmen des sanften Tourismus und gerade im Hinblick auf die immer weiter steigende Anzahl von Fahrradtouristen ein großes Potential in Richtung Übernachtung und Verpflegung. Positive Aussichten für den Ort durch ein weiteres gastronomisches Angebot wären sicher gegeben.

Im Anschluss gab es in der „Alten Schmiede“ liebevoll zubereiteten hausgemachten Kuchen und Kaffee, aber auch herzhafte Bratwurst und auch das eine oder andere Bierchen. Herzlichen Dank an alle für die Organisation und Betreuung.

    

Besuch CDU-Stadtverband beim Ortsverband Bruchhausen zur Nethebrücke

Der CDU-Stadtverband Höxter, vertreten durch den Vorsitzenden Georg Moritz und die Vorstandsmitglieder Ilona Drüke und Andrea Dangela, hat erneut bei den Parteifreunden in Bruchhausen einen Besuch durchgeführt, um diese und auch die Bürger der Ortschaft bei ihrem Einsatz rund um das Thema „Nethebrücke“ zu unterstützen. Georg Moritz betonte bei seiner Begrüßung ausdrücklich, wie groß der Zusammenhalt der Dorfgemeinschaft in dieser Sache ist und führte das in seiner Bewertung als beispielhaft auf.

An diesem Besuch hat auch der Landtagsabgeordnete Matthias Goeken teilnehmen können, der direkt aus Düsseldorf zur Versammlung gestoßen ist und zunächst über die von ihm bereits im Vorfeld durchgeführten Gespräche zum Thema informierte.

Durch die Herren Burkhard Schmitz und Günter Heinemann der Bürgerinitiative wurde zunächst eine aktuelle Information zum Bau „Nethebrücke“ vorgenommen und dazu auch ein Bauplan vorgelegt, der die zukünftigen Dimensionen einer neuen Brücke aufzeigt bzw. die Möglichkeiten, die eine andere Baugestaltung ergeben könnten.

Sowohl die Vertreter der Bürgerinitiative als auch die erschienenen Bürger waren sich darüber einig, dass bereits die Bagger vor Ort gewesen wären, wenn nicht eine Klage eingereicht worden wäre. Die Gründe, die dazu geführt haben, mussten nicht weiter erörtert werden. Es sei hier nur erwähnt, dass eine mangelnde Vorabinformation und Beteiligung der Bürger im Vorfeld mit dazu beigetragen haben. Auch die mit einem Brückenbau verbundenen weiteren Probleme wie Artenschutz wurden erörtert, die sogar über Monate hinaus eine Ruhephase der Baumaßnahmen bedeuten kann.  Insoweit stimmen die erschienenen Dorfbewohner nicht  mit der vor ein paar Tagen erschienenen Pressemitteilung des Ortsausschussvorsitzenden Günter Wittmann überein und äußerten sich dazu entschieden kontrovers.

Nicht nur auf eindringliche Aussage von MdL Goeken hin sind aber auch andererseits die Verantwortlichen bereit, sich an einen Tisch mit allen Beteiligten aus Bürgerinitiative, Kreis, Stadt, Land, Straßen NRW und Politik an einen Tisch zu setzen und das mit einer geschlossenen Meinung und Ausbau zum Brückenbau.

Von Seiten der Bürger wurde auch das Thema „Internet“ und das mit einer optimalen Vernetzung im Ort angesprochen. Auch hier ist MdL Goeken „am Thema dran“ und wird dazu weiter informieren. Das gilt auch bei weiteren Anliegen der Bürger in seinem Wahlkreis.

    

4. Frühschoppen des CDU-Ortsverbandes Höxter:

„vom Bauernhof zur Biogasanlage“ und „Radverkehr mit dem ADFC“

Eine gut besuchte Veranstaltung des CDU-Ortsverbandes Höxter mit zwei unterschiedlichen Themenbereichen und Referenten:

Vater Willi und Sohn Alexander Busse stellten den Besuchern ihre moderne Biogasanlage in Albaxen vor. Hier wird der anfallende Mist, die Gülle, Futterreste und Mais vergoren. Das entstandene Gas treibt einen Motor an, welcher mit einem Dynamo Strom erzeugt, der in das Stromnetz eingespeist wird. Die entstehende Wärme wird an Firmen im Gewerbegebiet Albaxen-Stahle abgegeben. Mittlerweile werden auf dem Hof größere Erweiterungsmaß-nahmen in mehrfacher Millionenhöhe durchgeführt, um weiteren Bedarf an Wärme abzudecken. Die Aufträge für die Baumaßnahmen wurden an regionale Firmen vergeben. Beachtenswert ist, dass die gesamte Familie Busse diese umfangreichen Aufgaben, die ein solches Projekt mit sich bringt, in Zusammenarbeit mit weiteren Helfern auf dem Hof bewältigt.

Der Allgemeine Deutsche Fahrradclub (ADFC) Kreisverband Höxter wurde durch Christian Schneider und Klaus Knetschke vertreten. Anhand der mit Höxter in etwa gleichzusetzenden Stadt Lemgo wurde den Zuhörern zunächst die dort herrschenden Fahrverhältnisse aus Sicht eines Fahrradfahrers geschildert und wie man durch verschiedene Maßnahmen optimale Fahrbedingungen für die immer größer werdende Fahrradgemeinschaft erzielen kann.

Für die Stadt Höxter kann momentan keine optimale Beurteilung erfolgen. Das kam u.a. auch bei der in den letzten Monaten  im Ortsausschuss Höxter, bei der Ortsbegehung Albaxer Straße sowie in zahlreichen Gesprächen mit Bürgern und den Vertretern der Bürgerinitiative viel diskutierten Sicherheit in diesem sensiblen Bereich ausgiebig zur Sprache. Der ADFC Höxter machte dazu Aussagen, die bei anstehenden Entscheidungen unbedingt mit einfließen sollten. Kritisiert wurden auch verschiedene Plätze in der Stadt, die bei Touristen und Einheimischen keinen positiven Eindruck hinterlassen; dazu gehören auch  vorhandene Fahrradboxen im Bahnhofsbereich, die sich  in einem desolaten Zustand befinden, ja, es wachsen sogar kleine Sträucher aus den Einstellboxen. Die Pflege und Wartung obliegt der Stadt Höxter.

Viele kleine Punkte, Anregungen und Maßnahmen in naher Zukunft müssen und können dazu beitragen, dass aus Höxter eine fahrradfreundliche, eine erlebens-und lebenswerte  Stadt für Touristen und Einheimische wird. Dazu hat die Veranstaltung einen Beitrag leisten können.

 

von links: Klaus Knetschke, Christian Schneider, Ilona Drüke, Alexander Busse, Willi Busse

CDU-Stadtverband resümiert "100 Tage im Amt"

von links: Georg Moritz, Andrea Dangela, Ilona Drüke, Guido Hupp, Rainer Schwiete, Fabian Wöstefeld

Nicht nur in den USA – auch in Deutschland – ist es üblich, dass nach 100 Tagen in einem politischen Amt eine erste Bilanz gezogen wird. Der Vorstand des CDU-Stadtverbandes Höxter resümiert jetzt zwar keine exakte „100-Tage-Bilanz“, aber überdachte seine bei der Wahl vom 15.02.2017 vorgestellte Strategie:    

Eines der Hauptanliegen ist die enge Verzahnung der Ortsunionen von Stadt und Ortsteilen: Diese sollen nicht das Gefühl haben, in der Kernstadt nicht ausreichend und zufriedenstellend Gehör zu finden. Deshalb besucht der Vorstand jeden Ortsteil der Stadt Höxter, kommt mit den Bürgern ins Gespräch und nimmt ihre Anliegen auf. Diese Besuche sind in einigen Orten schon erfolgt, in den anderen Ortsteilen werden sie noch durchgeführt.

Der Stadtverbandsvorstand praktiziert und lebt eine Bürgernähe, nicht nur durch reine politische Veranstaltungen, auch mit einer Teilnahme unserer Funktionsträger an Ortsbegehungen und Unterstützung von Bürgerinitiativen.

Es gehören zu diesen Anliegen auch Besuche bei Firmen in der Region, der schon mehrfach durchgeführte „Frühschoppen zur Marktzeit“ mit unterschiedlichen Themen und Referenten aus den Bereichen der Ärzteschaft, Handwerk und Wirtschaft.

Auch Städtefahrten, die einen kulturhistorischen und wirtschaftlichen Hintergrund haben, dienen dazu, die Gemeinschaft zu fördern und dabei Erfahrungen zu sammeln, die für unsere Heimatstadt mit umgesetzt werden können.

Natürlich standen die letzten Wochen im Zeichen des Wahlkampfes für die NRW-Landtagswahl. So, wie die CDU zuletzt schon im Saarland und in Schleswig-Holstein erfolgreich war, waren wir auch in NRW erfolgreich. In unserem Stadtverband haben wir knapp sechs Prozent zugelegt; das ist der zweithöchste Zuwachs bezogen auf alle Städte im Kreis Höxter.

Die Themen Windenergie und Bäder werden gewiss neben weiteren die nächste Zeit dominieren. Hier werden wir den Bäderkompromiss unterstützen und uns die Windräder so weit wie möglich von den Wohngebieten fernhalten.

Unserer Stadtratsfaktion werden wir intensiv in ihrer Arbeit zur Seite stehen, aber auch – wenn wir es für nötig halten – selbst Themen einbringen.

Georg Moritz, CDU-Stadtverbandsvorsitzender 

Jahreshauptversammlung des CDU-Ortsverbandes Höxter 

Am Freitag, 19.05.2017, fand die Jahreshauptversammlung samt Neuwahl des Vorstandes der CDU- Höxter statt. Einstimmig wurde dabei die alte und neue Vorsitzende in ihrem Amt wiedergewählt. Ilona Drüke dankte allen anwesenden für das ausgesprochene Vertrauen und gab vorab bereits in ihrem Rechenschaftsbericht einen Überblick über die erfolgreiche Vorstandsarbeit aus 2016.  Exemplarisch verwies sie dabei auf die Exkursionen nach Bielefeld (Dr. Oetker) und Gütersloh (Miele), auf die erfolgreiche Fortsetzung der Veranstaltungsreihe „Frühschoppen zur Marktzeit“ mit den Themen „Wirtschaft in der Kernstadt und den Ortsteilen“ beziehungsweise der „Marktplatzmodernisierung“ sowie auf die lokalen Veranstaltungstermine mit den Vereinigungen der CDU. Das weitere Personaltableau stand sodann im Zeichen der Kontinuität und Erneuerung: So setzen mit Wolfgang Esch (stellvertretender Vorsitzender), Karin Rode (Schriftführerin), Christopher Knop (Medienbeauftragter) Carola Breker, Elke Dewender, Guido Leifeld, Klaus-Dieter Leßmann, Georg Moritz, Marion Rutkowski, Dr. Lutz van Herck, Ulrich Weber, Dr. Eckhart Weiß und Karin Wittrock (alle Beisitzer) erfahrene Kräfte ihre Arbeit im Vorstand fort, die durch Andrea Dangela (stellvertretende Vorsitzende), Johann Josef Dirkes und Dr. Sabine Griewel (beide Beisitzer) ergänzt werden. Zwischen und nach den Wahlgängen standen kommunalpolitische Themen auf der Agenda, die von Karin Wittrock und Rainer Schwiete moderiert wurden.

v.l.n.r.: Marion Rutkowski, Carola Breker, Andrea Dangela, Klaus-Dieter Leßmann, Dr. Sabine Griewel, Ilona Drüke, Johann Josef Dirkes, Dr. Eckhart Weiß, Wolfgang Esch, Karin Wittrock, Guido Leifeld und Christopher Knop. Es fehlen: Elke Dewender, Georg Moritz, Karin Rode und Ulrich Weber.

CDU gewinnt NRW-Landtagswahl

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Matthias Goeken neuer Landtagskandidat in Höxter

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80. Geburtstag bei der CDU

Mit Johannes Engelen hat ein langjähriges und verdientes CDU-Mitglied am 01.05.2017 seinen 80.zigsten Geburtstag gefeiert; diese Jahreszahl sieht man ihm aber nicht an! Der Jubilar wurde in seinem früheren Wohnort Hannover aufgrund von seinen ehrenamtlichen Tätigkeiten ausgezeichnet und geehrt. Mittlerweile wohnt er mit seiner Frau in Höxter und nimmt gerne an Veranstaltungen der hiesigen CDU teil. Sein großes Hobby ist seine Tischler-Werkstatt und die Anfertigung von Wand-Uhren, worüber er in Wort und Bild anschaulich berichtete.

Seine Einladung haben gerne angenommen: für den Kreisvorstand Klaus Funnemann, der Stadtverbandsvorsitzende Georg Moritz, die Ortsverbandsvorsitzende Ilona Drüke und der Vorsitzende der Senioren-Union Dr. Eckart Weiß.

CDU Wahlkampfstand mit Elmar Brok

 

vorne von links: Andrea Dangela, Ulrich Weber, Elmar Brok, Ilona Drüke

Bei schönstem Frühlingswetter ließ es sich der Vorsitzender des Ausschusses für Auswärtige Angelegenheiten des Europäischen Parlaments nicht nehmen den Wahlkampfstand der CDU Höxter wortgewandt zu unterstützen. Elmar Brok präsentierte sich dabei bodenständig und bürgernah und beantwortete die zahlreichen Fragen der interessierten Bürger. So standen neben ganz aktuellen landespolitischen Themen eben auch tagespolitische Fragen zur Lage in der Türkei oder dem Brexit auf dem Programm, bei denen Elmar Brok natürlich besonders reüssierte. Ilona Drüke, die Ortsvorsitzende der CDU Höxter, zeigte sich besonders erfreut über die tatkräftige Unterstützung des Ehrengastes und dankte Elmar Brok sowie dem Team des Wahlkampfstandes für die gelungene Informationsveranstaltung.

Auch Prof.Klaus Töpfer (rechts) besuchte mit Gattin Mechthild den CDU-Wahlkampfstand

  

Ostereiermarkt des CDU Ortsverbandes ein voller Erfolg

Von links nach rechts: Andrea Dangela, Christopher Knop, Wolfgang Esch, Dr. Eckart Weiß, Ulrich Weber, Ilona Drüke, Karin Wittrock

Die gute Laune ließ sich der Ortsverband der CDU Höxter vom regnerischen Frühlingswetter nicht verderben, zumal die alljährliche „Ostereiaktion“ von den Höxteraner Marktbesuchern bestens angenommen wurde: Nach zwei Stunden waren alle 300 Ostereier vergriffen, nach 150 Minuten waren auch die letzten Körbchen mit Schokoladeneiern und „Schokohäschen am Stiel“ geleert. Bereits am Vorabend hatte die CDU Ortsverbandsvorsitzende Ilona Drüke die Lieferung der Eier entgegen genommen und alle Vorbereitungen getätigt. Am frühen Morgen um 9 Uhr traf sich sodann die erste Schicht, um auch für die frühen Marktbesucher präsent zu sein. „Alles in allem bin ich mit dem Verlauf wieder sehr zufrieden“ zog die CDU Ortsverbandsvoritzende abschließend eine positive Bilanz und dankte noch vor Ort dem Team des Ostereiermarktes für die tatkräftige Unterstützung. Der CDU-Ortsverband bedankt sich zudem bei den Bürgerinnen und Bürgern für das gezeigte Interesse und sagt "bis auf bald".

Georg Moritz führt die Höxteraner CDU

Wahl: Stadtverbandsvorsitzender Stefan Berens tritt nach acht Jahren nicht mehr an.
Georg Moritz einstimmig zum Nachfolger gewählt.

Amtsübergabe: Stefan Berens (l.) gratuliert seinem Nachfolger Georg Moritz zu dessen einstimmiger Wahl. Foto: Mathias Brüggemann

Der CDU-Stadtverband Höxter hat einen neuen Vorsitzenden. Georg Moritz ist am Mittwochabend einstimmig von den Parteimitgliedern gewählt worden (die NW berichtete gestern). Der 64-Jährige ist Nachfolger von Stefan Berens, der sich für eine weitere Amtszeit nicht mehr zur Verfügung stellte. Berens, der den Stadtverband seit 2009 führte, will sich künftig ganz auf sein Amt als Fraktionsvorsitzender im Stadtrat konzentrieren.

Georg Moritz ist gebürtiger Lütmarser und wohnt jetzt in Höxter. Der ehemalige Schulleiter des Berufskollegs Brede in Brakel war in den 90er-Jahren für zwei Amtsperioden Mitglied des Höxteraner Stadtrates. Seit 2014 ist er CDU-Kreistagsabgeordneter und dort Vorsitzender des Sozialausschusses. Außerdem ist er stellvertretender Vorstandsvorsitzender des Caritas-Kreisverbandes. Moritz rief seine Parteifreunde auf, alles daranzusetzen, dass die Union wieder so stark werde, „dass in Höxter gegen die CDU keine Politik gemacht werden kann".

Moritz zur Seite stehen als stellvertretende Vorsitzende Fabian Wöstefeld aus Lütmarsen, Rainer Schwiete aus Stahle und Guido Hupp aus Lüchtringen, die sich bei der Wahl gegen Andrea Dangela und Ulrich Weber (beide Höxter) durchgesetzt haben.

Geschäftsführender Vorstand: Rainer Schwiete (v. l.), Guido Hupp, Georg Moritz, Andrea Dangela, Ilona Drüke und Fabian Wöstefeld.  Foto: Mathias Brüggemann

Vor der Wahl zog Stefan Berens in seinem Rechenschaftsbericht eine durchwachsene Bilanz seiner achtjährigen Amtszeit. „Wir haben versucht, neue Wege zu gehen", sagte Berens. Ein Meilenstein sei die Mitgliederbefragung gewesen. Berens verwies auf eine „starke Seniorenunion und eine starke Frauenunion". Die Ratsfraktion trete nach außen geschlossen auf: „Bei allen Verschiedenheiten haben wir immer mit einer Sprache gesprochen."

»Uns fehlen die jungen Leute, die uns anschieben«

Sorgen bereite ihm die Entwicklung der Mitgliederzahl. Habe der Stadtverband bei seinem Amtsantritt rund 600 Mitglieder gehabt, sei die Zahl auf aktuell 470 gesunken. „Uns fehlen die jungen Leute, die uns anschieben mit neuen Ideen und schon mit den Hufen scharren, wenn es darum geht, neue Kandidaten für die nächste Ratsperiode zu finden", sagte Berens. „Wenn uns niemand von unten drückt, werden wir Älteren saturiert, und es gibt keine Innovationen."

Berens erinnerte auch an das „Desaster" für die CDU bei der letzten Kommunalwahl im Jahr 2014. „Wir hatten mit Uwe Schünemann eine wirkliche Alternative zum Amtsinhaber angeboten. Aber wir haben erlebt, wie verdammt schwer es ist, auf der westfälischen Weserseite jemanden zu etablieren, der von der niedersächsischen Weserseite kommt." Die CDU habe einen „unheimlich engagierten Wahlkampf" geführt, sei aber am Ende „brutal gelandet". „Wir haben lange gebraucht, uns von dieser Niederlage zu berappeln", gab er zu.

Lobende Worte fand Berens für die Zusammenarbeit mit der SPD im Stadtrat. Mit ihr seien „klare Mehrheiten" möglich. „Das ist eine relativ erfahrene Truppe mit Leuten wie Böhler, Finke oder Held". Mit denen seien verlässliche Absprachen möglich. Berens: „Die SPD hat sich erfolgreich von ihrem früheren Vorsitzenden Peter Greschner emanzipiert."

Bürgermeisterkandidat aus den eigenen Reihen oder ein gemeinsamer

Gleichzeitig sei es aber auch „ein Fluch, mit der SPD zusammenzuarbeiten". „Denn die SPD stellt den Bürgermeister. Und der ist das eigentliche Problem." Die SPD sei nicht bereit, Fischer die rote Karte zu zeigen. Berens glaubt aber, dass die SPD Fischer bei der nächsten Wahl nicht mehr aufstellen werde. „Ich denke, er wird als unabhängiger Kandidat in den Ring gehen." Die CDU müsse jetzt schon Ausschau nach einem geeigneten Bürgermeisterkandidaten halten. „Wir müssen sehen, ob wir jemanden aus den eigenen Reihen finden oder ob es einen gemeinsamen Kandidaten gibt."

Lobende Worte fand Berens auch für die BfH: „Das sind Leute, die extrem engagiert sind." Den BfH-Fraktionsvorsitzenden Hermann Loges bezeichnete er als „einzigen hautamtlichen Kommunalpolitiker Höxters". Loges habe eine „Menge Sachverstand". Nach dem Bäderkompromiss schloss Berens nicht aus, mit der BfH auch bei anderen Themen den Schulterschluss zu suchen.

Artikel von Mathias Brüggemann in der Neue Westfälische vom 16.02.2017

 

Neujahrsempfang

CDU will die Zukunft gestalten  -  100 Gäste beim Neujahrsempfang in Stahle

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Heimische Politiker haben beim Neujahrsempfang des CDU-Stadtverbandes Höxter klar gemacht, was ihnen in Zukunft wichtig ist – auf kommunaler Ebene genauso wie im Land Nordrhein-Westfalen, im Bund, in Europa und der Welt.


Begrüßung durch Stefan Berens

Der Bäderkonsens in Höxter sei ein Kompromiss, betonte CDU-Stadtverbandsvorsitzender Stefan Berens vor 100 Gästen im neuen Schützenhaus in Stahle. Drei Aspekte seien die Voraussetzung für diesen Konsens: »Neben der Freibadsanierung wünschen wir uns gleichzeitig den Neubau eines Hallenbades. Dieses soll im Bereich des Schulzentrums errichtet werden – nicht im Brückfeld. Drittens wollen wir diese Maßnahme trotz aller Schwierigkeiten wirtschaftlich verantworten können.«

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Den Kreis Höxter nahm Landrat Friedhelm Spieker in den Blick und erklärte, warum eine Stadt wie Höxter in 2017 zusätzlich 1,8 Millionen Euro in die Hand nehmen muss: »Die Kreisumlage mussten wir erhöhen, weil Bund und Land uns immer mehr Aufgaben übertragen, die nicht durchfinanziert sind.« Spieker nahm Bezug auf kritische Stimmen und betonte, dass die Erhöhung der Kreisumlage keinesfalls in den geplanten Erweiterungsbau der Kreisverwaltung fließt.

In Zukunft soll der Tourismus im Kreis Höxter weiter vorangetrieben werden. Mit Blick auf das Weltkulturerbe Corvey fand der Landrat deutliche Worte: »Der Prinz hat uns rausgedrängt. Viktor Herzog von Ratibor ist ein Mitspieler, der das öffentliche Interesse mit Füßen tritt.«

Bei der Verlegung von Teilen der Chirurgie von Höxter nach Brakel bat er um Verständnis für die Entscheidung der Geschäftsführung der katholischen Hospitalvereinigung: »Das ist keine Schwächung Höxters. Der Geschäftsführer Spieß hat alle vier Standorte im Kreis im Blick.«

Mit Optimismus blickt CDU-Kreisvorsitzender und Bundestagsabgeordneter Christian Haase auf die im Mai anstehende Landtagswahl und die Bundestagswahl im September. In Zukunft müsse mehr in die innere und äußere Sicherheit des Landes investiert werden. Christian Haase erinnerte an das Attentat von Berlin und der Suche nach Fehlern: »Unsere Sicherheitskräfte brauchen unsere Rückendeckung. Es liegt nicht am Sicherheitspersonal selbst.« In Bezug auf das Thema Zuwanderung pflichtete er Kanzlerin Angela Merkel bei: »Deutschland wird sich verändern. Das hat es immer getan. Aber wir müssen im Kern unsere Werte bewahren.«

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Matthias Goeken aus Bad Driburg stellte sich beim Neujahrsempfang als Landtagskandidat vor. Auch er forderte, dass die Polizei – insbesondere im ländlichen Raum – wieder gestärkt werden muss: »In Nordrhein-Westfalen muss es wieder den mittleren Dienst geben. Und warum können nicht Mitarbeiter des Ordnungsamtes Geschwindigkeitskontrollen durchführen? Dann könnten wieder mehr Polizisten auf die Straßen.« Matthias Goeken forderte in seinem Grußwort zudem eine Änderung des Zuwanderungsgesetzes: »Den Fachkräftemangel – etwa in der Pflege – werden wir durch Flüchtlinge nicht beheben können.« Ein weiteres Thema, für das er in Zukunft kämpfen will, sei der »Breitbandausbau bis ans letzte Haus.« Auch seinen Standpunkt zum Thema Windkraft machte Goeken deutlich: »Windräder gehören für mich nicht in den Wald.«

Europaabgeordneter Elmar Brok nahm Bezug auf weltpolitische Themen wie die Flüchtlingssituation und den neuen amerikanischen Präsidenten Donald Trump: »Wenn Menschen in ihrer Heimat keine Perspektive haben, dann laufen sie – auch wenn man Mauern baut.« Auf Bundesebene sehe er in den Demokraten von SPD, Grünen oder FDP keine Feinde: »Unsere Feinde sind die Linke und die AfD.«  Artikel aus dem Westfalen-Blatt vom 30.01.2017

Vorzeigeprojekt der Schützen

Im Mittelpunkt stand in diesem Jahr auch die Stahler Schützengesellschaft, der es gelungen ist, ein imposantes Schützenhaus samt modernster Schießanlage in Eigenregie ohne öffentliche Förderung, nur durch Eigenleistung und Sponsoring zu erstellen. Der Vorsitzende Ulf Fiege und Vorstandsmitglied Detlef Struck stellten den Besuchern das beeindruckende und erfolgreiche Projekt ausführlich vor.

Ein wirkliches Vorzeigeobjekt, dass von den Besuchern mit kräftigem Applaus gewürdigt wurde.

Foto RS

   

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