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Einladung

7. Neujahrsempfang des CDU-Stadtverbandes in Höxter

Liebe Mitglieder und Freunde des CDU-Stadtverbandes,

zu unserem Neujahrsempfang am

Samstag, 28.01.2012, 15 Uhr - Hotel Niedersachsen Grubestr. in Höxter

lade ich Sie und Ihre(n) Partner/in sehr herzlich ein.

Das Handwerk schreibt zurzeit nicht nur im Kreis Höxter eine Erfolgsstory. Die Lage vieler Handwerksbetriebe ist gekennzeichnet durch eindrucksvolle Umsatzsteigerungen in 2011, volle Auftragsbücher und einen Aufwärtstrend bei den Beschäftigungszahlen. In einer Zeit mit nervösen Finanzmärkten und überschuldeten öffentlichen Haushalten steht das Handwerk wie kein anderer Wirtschaftsbereich für Stabilität, Solidität und Seriosität.
Auch die Wirtschaftsleistung im Kreis und Stadtgebiet Höxter wird maßgeblich durch das heimische Handwerk geprägt. Diese Unternehmen leisten damit einen wichtigen Beitrag für Wohlstand, Beschäftigung und Ausbildung in unserer Region.
Worauf muss sich das Handwerk 2012 einstellen? Mit welchen politischen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen muss (kann) das Handwerk rechnen? Wie geht das Handwerk mit den Herausforderungen des demographischen Wandels um? Welche Wünsche hat das Handwerk an die Politik vor Ort in den Kommunen?

Diese wichtigen Fragen wollen wir anlässlich des Neujahrsempfanges mit der
Präsidentin der Handwerkskammer Ostwestfalen-Lippe zu Bielefeld, Frau Lena Strothmann, MdB
diskutieren.

Der Neujahrsempfang ist eine gute Gelegenheit - neben dem Hauptthema - zu einem politisch-geselligen Gedankenaustausch mit den politischen Vertretern aus unserem Raum. Daher begrüßen wir neben Landrat Friedhelm Spieker auch Jürgen Hermann, MdB, Hubertus Fehring, MdL und Elmar Brok, MdEP.
Bei geselligen Gesprächen wünsche ich uns allen wieder einen informativen und interessanten Nachmittag und für das soeben begonnene Jahr 2012 Glück, Gesundheit und Zufriedenheit.

Mit freundlichen Grüßen

Stefan Berens

Stadtverbandsvorsitzender


Anmeldungen bitte an die CDU-Geschäftsstelle

 

 

Leitgedanken für eine christlich-demokratische Politik

und Parteiarbeit in der Stadt Höxter

CDU aktiv

-    für ausgeglichene  Haushalte und solide Finanzen

-    für leistungsfähige Bildungseinrichtungen

-    für ein gesundes Klima und eine saubere Umwelt

-    für eine wettbewerbsfähige Wirtschaft und effiziente Verwaltung

-    für l(i)ebenswerte Dörfer und eine attraktive Kernstadt

-    für ein vielfältiges Kulturangebot

-    für eine lebendige Bürgerschaft

-    für eine transparente und werteorientierte Parteiarbeit

Das ganze Konzept zum Download - hier klicken !

 

Der neu gewählte geschäftsführende Vorstand des CDU-Stadtverbandes Höxter

Von links nach rechts:
Schriftführer Hermann Nutt, Höxter, stellv. Vorsitzende Verena Käsling, Lüchtringen, Vorsitzender Stefan Berens, Bödexen, Kreisgeschäftsführer Klaus Funnemann, stellv. Schriftführerin Ilona Drüke, Höxter und stellv. Vorsitzender Rainer Schwiete. Stahle


Mitgliederversammlung des CDU-Stadtverbandes

Neuwahl des Vorstandes und Vorstellung der neuen Leitgedanken

Die Neuwahl des Vorstandes und die Vorstellung der „Leitgedanken für eine christlich-demokratische Politik und Parteiarbeit in der Stadt Höxter" standen auf der Tagesordnung des CDU-Stadtverbandes Höxter. Vorsitzender Stefan Berans gab zunächst einen ausführlichen Rechenschaftsbericht über die Arbeit der vergangenen zwei Jahre ab. Besonders stellte er die zahlreichen Aktivitäten wie den traditionellen Neujahrsempfang, das Sommerfest in Corvey, zahlreiche Infostände u. a. mit Präsentaktionen zu Ostern, Muttertag und Weihnachten heraus. Weiterhin wurden Informationsfahrten, wie vor einigen Wochen aus aktuellem Anlass, zum Pumpspeicherkraftwerk Waldeck durchgeführt.

Die von Stefan Berens, in der gut besuchten Mitgliederversammlung ausführlich vorgestellten Leitgedanken, die über ein Jahr in acht Arbeitskreisen intensiv erarbeitet wurden, bildeten einen weiteren Arbeitsschwerpunkt im Berichtszeitraum. Nach der anschließenden engagiert und äußerst sachlich geführten Aussprache wurden die Leitgedanken als Grundlage für die zukünftige inhaltliche kommunal- und parteipolitische Arbeit der CDU in Höxter einstimmig beschlossen. Die Leitgedanken sind im Internet unter www.cdu-hx.de eingestellt worden (s.o.) oder können in der CDU-Kreisgeschäftsstelle in Höxter, Corbiestr. 22, T. 05271-69798-0 angefordert werden.

Die von Kreisgeschäftsführer Klaus Funnemann geleiteten Vorstandwahlen erbrachten für alle gewählten Kandidaten eindeutige gute Ergebnisse und gaben, wie schon zuvor die inhaltlichen Übereinstimmungen gezeigt haben, auch personell die Geschlossenheit des CDU-Stadtverbandes Höxter wieder.

 

CDU macht sich Gedanken zur Friedhofsfrage in Höxter

Als vor Jahren der Westfriedhof in Lütmarsen eingerichtet wurde, war das dem Umstand geschuldet, dass der städtische Friedhof am Wall auf Dauer keine ausreichenden Kapazitäten mehr haben sollte. Es kam zu dieser Entscheidung, die aber nie eine hohe Akzeptanz in der Kernstadt fand. Mittlerweile haben der demografische Wandel aber auch neue Bestattungspraktiken, wie Urnengräber, Friedwälder etc. dazu geführt, dass die Kapazitätsfrage neu überdacht werden kann.

Ein Arbeitskreis der CDU-Fraktion hat sich vor Ort ein Bild gemacht, um eine neue, offene Diskussion in Gang zu setzen. Was kann für Höxter zukünftig die beste Lösung sein? Dieses hochsensible Thema sollte sicher auch nicht nur unter Kostengesichtspunkten diskutiert werden. Aber jetzt wäre ein guter Zeitpunkt, es anzugehen und eine gemeinsame Lösung zu suchen.


Auf dem Foto von links: Günther Ludwig, Beate Rehker, Fraktionsvorsitzende Karin Wittrock, Christiana Mönnekes, Heide Schleip

 

Bundeswehrstandort Höxter bleibt erhalten

Süße Überraschung als Dank

Heide Schleip überreicht Jürgen Herrmann eine Torte


Bei einer Veranstaltung mit führenden CDU-Kommunalpolitikern aus dem Kreis Höxter überreichte Heide Schleip in Vertretung der CDU-Stadtratsfraktion
Höxter eine „Corvey-Dank-Torte" an den Bundestagsabgeordneten Jürgen Herrmann. Sie würdigte damit seinen engagierten Einsatz für den Erhalt des Bundeswehrstandortes Höxter. Heide Schleip betonte zugleich, dass sie von vielen Bürgerinnen und Bürgern in Höxter angesprochen wurde, die sich erleichtert und dankbar zeigten, dass Höxter Standort für die Bundeswehr bleibt. „Gerade für unsere strukturschwache Region ist sie ein wichtiger Wirtschaftsfaktor, auf den Höxter nicht verzichten
kann" so Schleip. Jürgen Herrmann freute sich über das süße Geschenk , das ein Höxteraner Konditor gesponsert hatte. Herrmann betonte, dass dieser Erfolg eine
Gemeinschaftsleistung mit den Kommunalpolitikern in Höxter gewesen sei. Dieser Einsatz und die außerordentlich positive Reaktion in der Bevölkerung verdeutliche die
stets gute und freundschaftliche Beziehung und enge Verbundenheit zwischen den Bürgern und ihren Soldaten. Diese Tatsache habe unter anderem als wichtiger Pluspunkte
für den Standort ins Feld geführt werden können.

NW-Artikel vom 01.11.2011

 

CDU Höxter informiert sich

Fahrt zum Pumpspeicherwerk und zum Welterbe

Der CDU-Stadtverband Höxter organisierte eine Tagesfahrt zum Edersee mit Besichtigung des Pumpspeicherwerkes Waldeck und des Weltnaturerbes Nationalpark Kellerwald.

Die Resonanz war groß, so dass ein Bus voll interessierter Bürger sich vor Ort informieren und sich ein Bild machen wollte. Vor allem das Pumpspeicherkraftwerk Waldeck, das bereits seit den 1930er Jahren erfolgreich läuft, faszinierte die Höxteraner Besucher und bestärkte den Eindruck, dass so eine Energiespeichertechnik auch für Höxter gut wäre und den bevorstehenden Energieumstieg voran bringen könnte. Daneben wurde das Besucherzentrum des Nationalparks Kellerwald besucht, der seit diesem Sommer Weltnaturerbe ist.

Insgesamt war es eine kurzweilige und informative Fahrt der CDU.

CDU-Gruppe vor dem NationalparkZentrum

Besichtigung der beeindruckenden Pumptechnik, die seit 80 Jahren bereits funktioniert.

Wanderung durch den Kellerwald zur Mittagspause.

Zeit zur Stärkung und für eine intensive Kommunikation in der Jausenstation.

Fotos Dardo Franke und Rainer Schwiete

 

Thekengespräch

Tach, Heinrich, wat gibt et Neues in'ner Stadt?
Wat soll et schon Neues geben, Anton, et löppet so dahin. Nee, stopp, et gibt doch wat!
Sach bloß? Wat denn? Mach et nich' so spannend, Heinrich!
Denk Dir, die Rechtsbindung des Bürgerbegehrens hat sich durch Zeitablauf von selbst erledigt.
Wat meins'te denn für'n Bürgerbegehren, Heinrich. Du has' aba auch imma Themen drauf!
Na, wat wohl für'n Bürgerbegehren, Anton. Dat wegen der Schwimmbäder in Höxter, weis'te dat denn nich mehr?
Dat is nun aba schon ´n Weilchen hin, da denkt doch schon gar keiner mehr dran!
Dat sind im August zwei Jahre her gewesen, Anton. Da has'te schon Recht, dat is schon so'n bischen her.
Wat war dat denn noch ma', mit dem Bürgerbegehren?
Da wollte doch die CDU so'n Kombibad für so'n paar Millionen bauen und die anderen im Rat war'n dagegen, sogar welche von'ner CDU, und die wollten die vorhandenen Bäder für so'n paar Millionen sanieren und da haben die, die dagegen war'n, die Bürger befragt, ob die dafür wär'n.
Komplizierter geht dat wohl nich zu erklären, Heinrich?
Naja, is' ja auch ´ne komplizierte Sache. Auf jeden Fall wollten die Bürger, die vorhandenen Bäder sanieren und kein Kombibad von der CDU. Und dann is' im Hallenbad so'n Balken durchgebrochen und da hab'n die, die dafür war'n, dat Hallenbad zu sanieren, gemerkt, dat dat garnich' mehr zu sanieren is'.
Und dann?
Und dann is' man tätig geworden, um die Kuh vom Eis zu holen, denn wegen des Bürgerbegehrens durften die keinen Neubau und für die Sanierung fehlt der Stadt nach wie vor dat Geld. Und dann hat man in die Hände gespuckt und einen Arbeitskreis „Bäder" gegründet und Gutachten eingeholt.
Ja, dat kenn' ich! ‚Wenn du nich' mehr weiter weiß', gründe einen Arbeitskreis!
Genau, Anton. Die hab'n dann auch in den zwei Jahren ein paar Mal getagt und hab'n bahnbrechende Ergebnisse erzielt und nach dem Motto ‚Der Berg kreißt und gebiert eine Maus' z.B. ´ne Kooperation mit der WBK vorgeschlagen.
Wat, sollen die Höxteraner dann da oben auf'm Berg schwimmen gehen? Wenn die da oben ankommen, hab'n die ja kaum noch die Kraft, sich ´ne Badehose anzuziehen.
Dat kanns'te ja nun nich so sagen, Anton. Immerhin is' unser Bürgermeister ja auch für den Vorschlag, dat man mit der WBK kooperiert.
Ja der kann gut reden, der fährt entspannt mit seinem weißen Mercedes da hoch und hüpft dann ausgeruht in dat kühle Nass.
Ja schon, aba der sacht auch, wenn man ers' ma' da oben auf dem Berg wäre, dann hätte man ausgesorgt, dann könnte man dort oben den ganzen Tag genießen.
Die Kooperation wird aba für die Stadt auch nich' zum Nulltarif zu haben sein, oder?
Dat mag schon sein, dat wird auch mal schnell ´n paar Milliönchen kosten!
Aba dann gehört dat Schwimmbad der WBK auch der Stadt, oder?
Nee, dat wird weiterhin der WBK gehören.
Und wenn der Asklepios-Konzern, so heißt der glaub' ich, die Klinik aufgibt? Wat is' dann?
Ach Anton, wo denks' Du denn hin, dat is' immerhin ein Gesundheitskonzern der freien Wirtschaft. Has' Du schon ma' gehört, dat ´n Großkonzern `n Standort aufgibt?
Dat soll et schon mal gegeben hab'n. Aba in Höxter wird da schon nix passieren! Aba man könnte ja auch mit Holzminden kooperieren.
Nee, dat geht glaub' ich nich' mehr. Da is' dat Kooperationspotential offenbar schon mit der zeitweisen Überlassung des Unimogs für den Winterdienst des Bauhofs komplett ausgeschöpft.
Aba da könnte doch mit einem gemeinsamen Schwimmbad noch wat gehen!
Da könntes'te Recht haben, Anton. Aba ich glaub da nich' mehr so recht dran. Ein Glück dat wir beiden uns mit dem kühlen Nass in unseren Gläsern hier begnügen. Alois, mach uns ma' noch zwei Pilsken fertich!
Dat is ma ´n Wort, Heinrich, Prost!
Prost, Anton!

Thekengespräch aus der letzten Ausgabe des Höxter-Kurier vom 22.10.2011 von A.W.

 

CDU zieht 2-Jahresbilanz in Höxter

2 Jahre sind seit dem Bürgerentscheid zur Bäderfrage verstrichen, seit 2 Jahren ist SPD-Bürgermeister Alexander Fischer im Amt. Anlässe genug für die CDU als größte Fraktion im Rat, Bilanz zu ziehen, den Stand aufzuzeigen und nachzuhaken.

Wer erinnert sich nicht noch an die hitzige und emotionale Auseinandersetzung um die zukünftige Lösung für die Bäder in Höxter. Sanierung oder Kombi-Bad waren die  Alternativen.  Die Bürger haben sich beim Bürgerentscheid mit Mehrheit für eine angeblich kostengünstigere Sanierung beider Bäder ausgesprochen.  Dies entsprach den Vorstellungen der Bürgerentscheidbefürworter vor allem von UWG und SPD.

Nun, nach 2 Jahren ist die rechtliche Bindungsfrist abgelaufen, d.h. der Bürgerentscheid muss nicht mehr umgesetzt werden. Jeder in Höxter stellt sich die berechtigte Frage: was ist in den letzten 24 Monaten  passiert? Was gibt es vorzuweisen? Nichts! Die Höxteraner müssen schon den dritten Winter zum Schwimmen nach Holzminden, Derental oder Vörden fahren.

Mittlerweile ist sicher: eine Sanierung des Hallenbades ist nicht möglich und  kostengünstig wird es auch nicht. Eine Entwicklung wie es die CDU vor 2 Jahren schon befürchtet hatte.

Zurzeit arbeitet ein Arbeitskreis mit externer Moderation und externen Gutachtern an Lösungsvorschlägen. In der Vergangenheit wurde die CDU für eine externe und letztlich kostenintensive Aufgabeverteilung nach außen heftig kritisiert. Scheinbar gibt es hier aber ein Umdenken. Wie übrigens auch bei den Lösungsansätzen. Eine Ganzjahreslösung an einem Standort wird nun untersucht. Ähnlich wie es die CDU vor 2 Jahren vorgeschlagen hat. Allerdings wurde die Frage der Finanzierung noch nicht diskutiert.

Fazit für die CDU: wir setzen uns mit Nachdruck für eine schnelle, bürgerfreundliche und wirtschaftlichen Lösung in der Bäderfrage ein.

Was ist in Höxter sonst passiert? Mit Kaufland geht es voran, eine Baugenehmigung ist erteilt. Übrigens ein Projekt aus dem alten Rat, das mit CDU-Mehrheit angeschoben wurde.

Bei nahezu allen Sachthemen gibt es bisher keine ernsthafte Bewegung.  Insbesondere beim Marktplatz,  der zur Chefsache hochstilisiert wurde gibt es vom Bürgermeister keinerlei eigene Initiativen, geschweige denn Strategien. Er lässt sich von auswärtigen Akteuren treiben, die nur auf ihren eigenen Gewinn aus sind und denen die Entwicklung von Höxter nicht am Herzen liegt. Dies wollen wir nicht länger hinnehmen. Beim Herzstück der Innenstadt, dort wo der Puls der Höxteraner schlägt, darf der Bürgermeister nicht tatenlos zusehen.

Insgesamt sind trotz finanzieller Haushaltsprobleme und demografischer Veränderungen keine neuen Ideen und Impulse sichtbar, die vom neuen Bürgermeister initiiert wurden. Ist vor 2 Jahren nicht die große politische Wende versprochen worden.  Alles sollte besser werden.  Erleben wir auch in Höxter einen "Obama-Effekt"?

Sicher sind die Rahmenbedingungen mit einem Haushaltsdefizitansatz von über 6 Mio. € schwierig. Aber müsste nicht gerade in dieser Situation ein umfangreiches und innovatives Spar- und Sanierungskonzept aufgelegt werden?

Von dem eigens einberufenen Arbeitskreis "Personalentwicklung und Aufgabenkritik" hätten wir entsprechende Ideen und Vorschläge erwartet. Doch was passiert unter Bürgermeister Fischer?  Der Arbeitskreis fällt durch „Nicht-Tagen" auf. Bisher hat es nicht ein einziges umsetzbares Ergebnis gegeben.

Die Bürger wollen endlich Taten und Ergebnisse sehen. Für Höxter geht es darum, für die Zukunft gut aufgestellt zu sein. Die Herausforderungen sind immens und vielfältig. Ein Verwalten und Repräsentieren allein reicht nicht aus. Höxter hat mehr verdient.

 

Sommerfest der CDU in Corvey

Alle haben ein Ziel: Corvey soll Welterbe werden


Stelldichein der Politprominenz in Corvey:

(von links) Landrat Friedhelm Spieker, CDU-MdB Jürgen Herrmann, MdL Hubertus Fehring, CDU-Europaabgeordneter Elmar Brok, CDU-Landtagsfraktionschef, früherer Landesminister und CDA-Bundeschef Karl-Josef Laumann, Höxters CDU-Stadtverbandschef Stefan Berens, Corvey-Geschäftsführerin Dr. Claudia Konrad, Niedersachsens Innenminister Uwe Schünemann und hinten Viktor Herzog von Ratibor und Fürst von Corvey.

Foto: Michael Robrecht

Tolle Kulisse, tolles Wetter und tolle Stimmung beim Sommerfest.   Foto: Lisa Jödecke

Mit viel Politprominenz und Bürgern hat der CDU-Kreisverband Höxter sein Sommerfest gefeiert. Wegen des Welterbeantrages wurde Corvey für die Veranstaltung ausgewählt.

Unterschriftenlisten pro Welterbe kreisten im Innenhof des Schlosses, und Hausherr Viktor Herzog von Ratibor brach eine Lanze für den Kulturerbeantrag und die damit verbundene Aufwertung des Besucherzieles Corvey.

CDU-Kreisvorsitzender Jürgen Herrmann sprach sich mit Blick auf Energiewende und Finanzprobleme dagegen aus, dass die CDU übereilt Positionen räume: »Die Mitglieder und die Bürger müssen stärker mitgenommen werden«. Der Europaabgeordnete Elmar Brok appellierte, dass die Europäer die Reihen schließen müssten, um den Finanzmärkten Paroli zu bieten. Griechenland brauche Reformen und Wachstumsperspektiven, um die Krise zu überstehen. Wenn die Peripherie wegbreche, gerate auch das Zentrum schnell in Gefahr, so sein Kommentar zur Eurorettung.

Niedersachsens Innenminister Uwe Schünemann versprach, den Weltkulturerbeantrag Corveys zu unterstützen und hofft auf Vorteile für seine Heimat Holzminden. Landrat Friedhelm Spieker sieht in der Verschiebung der Welterbe-Anerkennung auf 2014 kein Drama, sondern gute Chancen, ein rundes Projekt vorzubereiten.

NRW-CDU-Fraktionschef Karl-Josef Laumann, der zuletzt als Schüler in der alten Reichsabtei war, kritisierte Rot-Grün in Düsseldorf für die Finanz- und Wirtschaftspolitik. Der aktuelle Haushalt lande wieder vor Gericht, kündigte er wegen der hohen Verschuldung (»Die Beträge zahlen noch unsere Enkel«) an.

Zum gut besuchten CDU-Sommerfest gehörten auch Führungen, ein Kinderprogramm, Bewirtung und Musik der KWG-Big-Band.

Artikel im Westfalen-Blatt von Michael Robrecht vom 18.07.2011

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CDU-Fraktion für Vereinfachung bei der Dichtheitsprüfung

Die CDU-Ratsfraktion Höxter hat auf der letzten Ratssitzung einen Antrag für eine bürgerfreundliche Lösung der Dichtheitsprüfungen gestellt. Die derzeitige Satzung soll entschärft werden, um vor allem den privaten Hausbesitzern mehr Spielraum bei der Umsetzung und längere Fristen einzuräumen.

 

CDU-Fraktion besucht Stahle

Auf der letzten Fraktionssitzung tagte die CDU-Ratsfaktion Höxter in Stahle, um sich ein Bild über die Belange vor Ort zu machen. Zunächst besuchte man die restaurierte Freilichtbühne und ließ sich vom Vorsitzenden des Kultur- und Fördervereins Walter Sieburg und vom
Technischen Beigeordneten der Stadt Dardo Franke über die erfolgreich durchgeführten Baumaßnahmen informieren. Mit diversen Konzerten und der aktuellen Aufführung des Bühnestückes „Das tapfere Schneiderlein“ mit dem Schlosstheater Fürstenberg erfreut sich
die Naturbühne nach der gelungenen Instandsetzung wieder einer großen Beliebtheit.

Auch der Sportplatz war ein Besichtigungspunkt, um sich hier über den aktuellen Sachstand zum neuen Ausweichplatz aufs Laufende zu bringen. Die Fraktion unterstützt das Vorhaben weiterhin und hofft auf die baldige Nutzung. Insgesamt wurde das ehrenamtliche Engagement
in Stahle ausdrücklich gelobt, wie hier an den Beispielen der Freilichtbühne und beim Sportplatzausbau.

Auch der neue Schulentwicklungsplan war ein wichtiges Thema. So strebt die CDU eine zügige und umfassende Information der Bürger im Stadtgebiet an und unterstützt den Vorschlag des Gutachters, die Eltern an der Entscheidungsfindung zu beteiligen.

Die CDU-Ratsfraktion Höxter in der Stahler Freilichtbühne.
Von links Günther Ludwig, Franz Büker, Wolfgang Esch, Manfred Schelhorn, Marion Rutkowski, Beate Rehker, Jürgen Drude, Klaus Funnemann, Walter Sieburg (Kultur- und Förderverein Stahle) Fraktionsvorsitzende Karin Wittrock, Christiana Mönneckes, Oliver Loges, Technischer Beigeordneter Dardo Franke, Engelbert Bömelburg

 

CDU-Fraktion vor Ort in Godelheim

Die CDU-Fraktion im Rat der Stadt Höxter wollte die aktuelle Entwicklung zum Anlass nehmen und sich ein genaues Bild vor Ort machen. Zunächst ging es um die wieder angestoßene Diskussion um die B64-Umgehung in Godelheim.

Mit den Ortspolitikern Albert Boyen, Klaus-Dieter Leßmann und Franz Büker verschaffte man sich einen Überblick über den angedachten Trassenverlauf auf dem Stück zwischen Bahnhof und Sportplatz. Vor allem die Probleme der Anwohner, insbesondere mit der 4m hohen Schallschutzwand, wurden vor Ort diskutiert.

Grundsätzlich fordert die CDU nach wie vor einen zügigen Ausbau der B64. Das Projekt ist von wesentlicher Bedeutung für die gesamte Region und den Kreis. Gerade die verkehrstechnische Anbindung ist für die Betriebe existentiell und damit geht es auch um Arbeitsplätze und die Zukunftsfähigkeit der Region. Dabei sollen vor allem auch die jungen Leute im Blick bleiben, die unsere Zukunft einmal sichern sollen.

Daher soll die Suche nach gangbaren Kompromissen mit den Beteiligten vorangetrieben werden. Allerdings wird eingefordert, dass die Godelheimer Bürger selbst erstmal zu einer konsensfähigen Linie finden müssen. Wie repräsentativ sind z.B. die Verlautbarungen der Initiative „Zukunft für Godelheim"?
Die CDU-Fraktion wird sich für ein parteiübergreifendes Gespräch mit dem Landesbetrieb Straßen NRW einsetzen, um die Möglichkeiten eines zügigen Ausbaus und den Spielraum für Kompromisse auszuloten.
Weiterhin wäre es interessant einen Überblick über die bisher bereits angefallenen Kosten für Planungen, Grundstückserwerb, Ausgleichsmaßnahmen etc. zu erhalten.

Die CDU-Fraktion mit Vorsitzender Karin Wittrock (3. von rechts), Stadtverbandsvorsitzender Stefan Berens (1. von rechts) und dem FDP-Fraktionsvorsitzenden Sebastian Otten (2. von links)

Ein zweiter Besichtigungspunkt war das Freizeitgelände Ahlemeyer zwischen Höxter und Godelheim. Petra Ahlemeyer stellte den aktuellen Sachstand und den bisherigen Verlauf der Entwicklung des Freizeitgeländes da. Weiterhin wurden die Probleme, die zu unterschiedlichen Auffassungen zwischen Familie Ahlemeyer und der Verwaltung bzgl. der weiteren Vorgehensweise führen, ausgiebig erläutert.
Die Fraktion wird sich auch hier um eine Lösung bemühen, um das Projekt zum Wohle aller Beteiligter zu einem einvernehmlichen Ende und zu einer erfolgreichen Umsetzung zu führen.

Die Fraktion zur Besichtigung am Ahlemeyer See in Godelheim.

 

Facharztzentrum bekommt Apotheke

Fraktionen streiten erneut über Antrag der Hospitalvereinigung
- Nachteile für Innenstadt befürchtet

Jetzt gibt es doch noch grünes Licht für eine Apotheke im Facharztzentrum am St.-Ansgar-Krankenhaus. Der Ortsausschuss Höxter hat nun mit sieben Ja- und vier Nein-Stimmen dem Antrag der Katholischen Hospitalvereinigung (KHWE) im zweiten Anlauf zugestimmt.

Nicht nur KHWE-Geschäftsführer Reinhard Spieß und Dr. Martin Buerschaper als Initiator des Facharztzentrums waren in der Sitzung vertreten, sondern auch mehrere Apotheker. Sie hatten in einem Brief an die Verwaltung darum gebeten, die Apotheke im St. Ansgar nicht zuzulassen. Sie befürchten Umsatzverluste und eine Schwächung der Innenstadt. Im Gegenzug machten sie auf ihren Medikamenten-Lieferservice aufmerksam. Dieser reiche aus, um Patienten bequem zu versorgen, hieß es in dem Schreiben.

Das sehen aber nicht nur die KHWE, sondern auch die dort tätigen Mediziner und die Fachärzte des künftigen Zentrums anders. Sie halten eine öffentliche Apotheke vor Ort für zwingend notwendig, um den Standort für Patienten möglichst attraktiv zu gestalten.
Bereits im Februar hatte sich der Ausschuss mit dem Thema befasst. Damals hatten die Fraktionen den Wunsch der Hospitalvereinigung abgelehnt. »Wir waren uninformiert«, erklärte Dr. Lutz van Herck (CDU) am Donnerstagabend, warum sich die CDU - ebenso wie die anderen Mitglieder des Ausschusses auch - gegen die Apotheke ausgesprochen hatten.

Man habe sich überrumpelt gefühlt und sich über die »Salamitaktik« der KHWE geärgert, ergänzte Bernhard Engel (CDU). Inzwischen habe die Hospitalvereinigung bei einer Informationsveranstaltung die Hintergründe erläutert, hieß es. Lutz van Herck stellte daher seinen neuen Standpunkt klar heraus: »Eine Apotheke gehört in ein Facharztzentrum. Alles andere ist praxisfern.« Die möglichen Nachteile für die Innenstadt müssten hingenommen werden, da die Vorteile mehr Gewicht hätten. Das Krankenhaus werde durch ein funktionierendes Facharztzentrum interessant für junge Mediziner. Guter Nachwuchs sei für die Zukunft des St. Ansgar von großer Bedeutung. Letztendlich zähle der Patient, meinte Klaus Funnemann (CDU). Kranken seien zusätzliche Wege nicht zumutbar.

Erich Lawynda (SPD) verstand die Welt nicht mehr und fragte: »Wie kommt die 180-Grad-Wende zustande?« Er hält den Bringdienst der Apotheken für ausreichend. Auch Ludger Rothers (Grüne) äußerte Unverständnis: »Ich habe nicht das Gefühl, dass hier mit offenen Karten gespielt wird.« Diesen Vorwurf wies KHWE-Chef Spieß von sich. Er betonte, dass die Apotheke von Anfang an für das Zentrum vorgesehen und stets thematisiert worden sei. »Dass das nicht allen bekannt ist, ist nicht unsere Schuld«, sagte Spieß. Der KHWE könne dieses Kommunikationsdefizit nicht angelastet werden. Diese Woche

WB-Artikel von Ingo Schmitz vom 07.05.2011

 

Kommentar: "Diese Woche" von Ingo Schmitz

Rolle rückwärts

Das ist ein dickes Ding: In nur drei Monaten vollzieht die Mehrheit des Ortsausschusses Höxter-Stadtkern beim Facharztzentrum am St.-Ansgar-Krankenhaus einen kompletten Sinneswandel. SPD-Politiker Erich Lawynda ist darüber sauer: Ein Beschluss, der vor drei Monaten richtig war, kann doch jetzt nicht falsch sein - oder doch?

Rückblende: Als sich im Februar der Ortsausschuss mit dem Antrag beschäftigt hat, eine Apotheke im künftigen Facharztzentrum zuzulassen, waren die Politiker verärgert. Sie fühlten sich überrumpelt und hinters Licht geführt und warfen der Katholischen Hospitalvereinigung (KHWE) »Salamitaktik« vor. Zunächst sei es ihr nur um Facharztpraxen gegangen, nun gehe es darum, der Innenstadt Konkurrenz zu machen, lautete der Vorwurf. Und wenn es um die Innenstadt geht, sind die Höxteraner Politiker empfindlich: Beleidigt über die angeblich schlechte Informationspolitik der KHWE schmetterten sie den Antrag ab.

Nach einer Informationsveranstaltung im St. Ansgar sind die CDU-Politiker nun schlauer und haben den Mut bewiesen, einen Fehler zuzugeben. Es ist in der Tat völlig realitätsfern, von schwer kranken (Krebs-) Patienten zu erwarten, nach einem Besuch im Facharztzentrum sich ins Auto zu setzen, um in der Innenstadt einen Parkplatz zu suchen und dann dort in eine Apotheke zu gehen. Nur dann, wenn das Angebot des Facharztzentrums völlig auf die Bedürfnisse der Patienten zugeschnitten ist, wird es den notwendigen Zulauf bekommen, den es braucht. Und das ist wichtig, damit der Gesundheits-Standort Höxter eine Zukunft hat.

Nicht zuletzt hat KHWE-Geschäftsführer Reinhard Spieß mit seiner Auffassung Recht: Ein Bebauungsplan kann keinen Wettbewerb verhindern. Umsatzverluste für die angestammten Apotheken wird es sicher geben - das ist für jeden Betroffenen bitter. Aber: Wettbewerb bedeutet auch eine Herausforderung, die jeder als Chance verstehen sollte.
Daher hat der Ausschuss nun - auch im Sinne der Patienten - jetzt richtig entschieden: Ein starkes Facharztzentrum stärkt den Standort Höxter insgesamt.

WB-Artikel vom 07.05.2011

 

Bürger unterschreiben für das Weltkulturerbe Corvey

Erste gemeinsame Aktion der Höxteraner Ratsfraktionen

Politiker aller Fraktionen engagieren sich für das Welterbe. Hier bei der Präsentation des neuen Werbe-T-Shirts "Corvey auf dem Weg zum Weltkulturerbe". Foto Michael Robrecht

1200 Unterschriften in drei Stunden: Das Corvey-Engagement der Fraktionen im Rat der Stadt Höxter ist am Samstag äußerst erfolgreich gewesen. Viele Bürger sind bereit, den Weltkulturerbeantrag zu unterstützen.

Die Resonanz auf die bislang einzigartige Aktion war überragend. Ohne Ansehen ihrer Partei machten sich die Mitglieder von CDU, SPD, FDP, UWG und Grüne in der Stadt auf Stimmenfang. Doch diesmal ging es nicht um ein Kreuzchen auf einem Wahlzettel, sondern um eine Unterschrift für Corvey. Bis auf wenige Ausnahmen gab es viel Lob von den Marktbesuchern für den Einsatz »pro Weltkulturerbe«.
»Die Menschen finden es richtig, dass die Parteien zusammen arbeiten. Das kommt bei der Bevölkerung gut an. Jetzt müssen wir es schaffen, den Funken auf die Menschen zu übertragen«, stellte Klaus-Dieter Leßmann von der CDU-Mittelstandsvereinigung fest. 30 Mitglieder der Parteien waren am Samstag im Einsatz. Auch Ulrich Weber (CDU) drückte den Besuchern des Wochenmarktes die Corvey-Infobroschüren in die Hand und erklärte den Interessierten, wie wichtig das Weltkulturerbe für die Stadt ist. »Wir wollen zeigen, was die Stadt und die Bürger davon haben, wenn Corvey Weltkulturerbe ist«, erklärte Weber.

Sofort für eine Unterschrift zu haben waren unter anderem Stefanie Arlt und Nora Schild, die bei Rainer Schwiete (CDU) unterzeichneten. »Corvey ist für unsere Zukunft hier sehr wichtig«, sind die beiden jungen Damen überzeugt. Auch Dirk Friedrich, Birgit Parensen und Paul Völse (SPD) sowie Jörg Suermann (FDP) mischten sich unter das Volk und führten durchweg positive Gespräche. Jürgen Lessing ergänzte zufrieden: »Bei mir hat sich jeder auf der Liste eingetragen.«

Im Gespräch mit Heide Schleip (CDU) stellte die Höxteranerin Brigitte Krog klar: »Ich freue mich, wenn es klappt. Das Weltkulturerbe wäre ein großer Anziehungspunkt. Unsere Region braucht das dringend, damit mehr Touristen kommen.«
Auch für den Höxteraner Alfred Tews und seinen Sohn David, er lebt mit seiner Familie in Neckarsulm und hat Ostern Urlaub an der Weser gemacht, ist es selbstverständlich, den Antrag zu unterstützen. Sein Vater Alfred hat einen ganz besonderen Bezug zu Corvey: »Mein Vater hat als Gatterschneider für den Herzog gearbeitet. Ich habe bis zu meinem zehnten Lebensjahr in Corvey gelebt. Meine Schwester Ursula ist 1957 im heutigen Museum zur Welt gekommen«, erinnert er sich. »Für mich ist der Weltkulturerbeantrag das Beste, was Höxter passieren kann!«

Am Ende der Aktion machte Ulrich Weber Kassensturz. »1200 Unterschriften sind schon ein sehr gutes Ergebnis«, meinte er. Der Erste Beigeordnete Klaus Schumacher (CDU) kündigte jedoch an, dass bereits weitere Aktionen geplant seien: »Die nächste Unterschriftenaktion könnte am Pfingst-Wochenende laufen. Wir werden aber auch zu den Festen in die Ortschaften gehen«, erklärte er.
Ziel soll es außerdem sein, die Betreiber von Außengastronomiebetrieben zu überzeugen, dass ihre Service-Kräfte die neu entworfenen Weltkulturerbe-Shirts bei der Arbeit tragen sollen. »Das wird von den Touristen wahrgenommen«, meinen die Parteien.

            

Reges Treiben am gemeinsamen Marktstand.  



Stefanie Arlt und Nora Schild unterschreiben bei
Rainer Schwiete (von links).
Als Dankeschön gibt
es
ein farbiges Ei. Foto: Ingo Schmitz

Artikel im Westfalen-Blatt von Ingo Schmitz vom 26.04.2011

 

CDU-Fraktion zum " Schweinemastbetrieb Godelheim "

Nach dem es in der letzten Ratssitzung zu Nachfragen gekommen ist zu denen sich der Bürgermeister in den nächsten 1 bis 2 Wochen äußern will, regt die CDU-Fraktion an, dass auf folgende Fragen öffentlich und umfassend geantwortet wird.

Offene Fragen:

- Ist die Klagefrist seitens der Verwaltung wirklich versäumt worden oder ließ man sie bewusst verstreichen, da die Erfolgsaussichten zu gering waren?

- Warum hat der ehemalige Bürgermeister Hecker die Godelheimer Bürger unterstützt, gegen die Schweinemastanlage zu klagen und das gleich mit vier Verfahren?

- Ist es richtig, dass solcherlei Versprechen ausschließlich schriftlich und zwar mit zwei Unterschriften erfolgen dürfen.

- Müssten solche Formvorschriften einem Rechtsanwalt nicht bekannt sein und hätte er diese seinen Mandanten nicht bekannt machen müssen?

- Wären nicht auch die damaligen Kläger verpflichtet gewesen, sich über diese Fragen zu erkundigen, zumal sie doch wissen mussten, dass zumindest Herr Hecker aus dem Dienst ausscheidet und auf der Hand liegt, dass eine Vereinbarung in mündlicher Form und nur mit ihm offensichtlich nichts wert sein kann?

- Warum wurde aus der Kostenübernahme ein Geheimnis gemacht und die Beteiligten zur Verschwiegenheit verpflichtet, anstatt wie üblich den Rat umfassend zu informieren?

- Warum wurde für diesen Vorgang nicht rechtzeitig eine demokratische Legitimation eingeholt?

- Was ist mit den Gerüchten, dass noch weitere Godelheimer gegen die Genehmigung des Schweinemastbetriebes geklagt haben sollen, aber direkt vom Bürgermeister abgewiesen worden sein sollen?

- Warum behauptet Herr Greschner, er habe überhaupt nichts gewusst, obwohl er öffentlich zitiert wurde: "Mein Ratskollege, Herr Held, ist vom damaligen Bürgermeister gebeten worden mich zu informieren"?

- Wenn Herr Greschner informiert war, warum hat er im Rat nichts davon gesagt?

- Und wenn seinerzeit der Fraktionsvorsitzende Greschner durch Herrn Held informiert wurde, liegt die Vermutung nah, dass auch der Bürgermeisterkandidat Fischer durch Herrn Held informiert wurde, schließlich war Wahlkampf. War dies so?

- Warum stellt sich der Bürgermeister Herr Fischer nach der vergangenen Ratssitzung nicht vor seine Mitarbeiter oder gibt es da was zu verbergen?

Wir sind der Meinung, dass die Antworten auf diese Fragen längst der Öffentlichkeit hätten dargelegt werden müssen, so wie sie den Ratsmitgliedern schon teilweise vermittelt worden sind. Denn: wenn diese Fragen der Öffentlichkeit beantwortet werden, dann sollten die Dinge für jedermann klar und den Spekulationen jeglicher Raum genommen werden.

 

Hotelanbau: CDU kritisiert Ablehnung

»Projekt ist wichtig für den Standort Höxter«

Die CDU-Fraktion im Rat Höxter bedauert, dass der Ortsausschuss Höxter Stadtkern den Erweiterungsplänen des Hotels Niedersachsen nicht zugestimmt hat.

Wie berichtet, waren die Pläne in der Sitzung in der vergangenen Woche mehrheitlich mit den Stimmen von SPD, UWG und Grünen abgelehnt worden. Dazu die CDU: »Das ÝErste Haus am PlatzÜ ist mit hohen Belegungszahlen und einem hervorragenden Ruf über die heimischen Grenzen hinaus ein Garant für die heimische Wirtschaft und das Tourismusangebot der Kreisstadt.«
Gerade der Tourismus werde immer wieder als Zukunftsaufgabe für die Stadt propagiert. »Warum verweigert man sich an dieser Stelle?«, fragt die CDU. Mit der Investition könnten Organisationsstrukturen im Haus optimiert werden, um die Attraktivität im Wettbewerb um Gäste weiterhin hoch zuhalten.

Die CDU weiter: »Die Investitionen kommen zudem der heimischen Wirtschaft und der Sicherung der Arbeitsplätze zugute. Sollten wir nicht dankbar um jeden sein, der in unserer Stadt investiert? Wird hier möglicherweise mit unterschiedlichem Maß gemessen? Bei der Hertie-Nachfolge, scheint vieles mehr möglich zu sein. Hier scheint man parteiübergreifend in eine Richtung zu ziehen, was die CDU ausdrücklich begrüßt.«

Es sei unverständlich, warum die Pläne der Familie Sievers ausgebremst würden. »Am Baum allein kann es kaum liegen, denn eine Ersatzpflanzung ist dabei angeboten worden«, macht die Union im Höxteraner Stadtrat deutlich. Die CDU wünscht sich, dass ein Umdenken im Ortsausschuss Höxter erfolgt, »um die Zukunftsfähigkeit der Stadt nicht zu gefährden«.

Artikel im Westfalen-Blatt vom 09.02.2011

 

6. Neujahrsempfang des CDU-Stadtverbandes Höxter

"Volles Haus" in Corvey zum CDU-Neujahrsempfang

Stadtverbandsvorsitzender Stefan Berens begrüßt die Mitglieder und die zahlreichen Ehrengäste.

Volker Rodermund (von links), Viktor Herzog von Ratibor und Fürst von Corvey, MdL Hubertus Fehring, Stefan Berens, MdEP Elmar Brok, Dr. Claudia Konrad, Landrat Friedhelm Spieker und MdB Jürgen Herrmann plädieren dafür, die Bürger für das Weltkulturerbeprojekt zu begeistern.

CDU hisst Fahne für Corvey

UNESCO-Antrag Thema beim Neujahrsempfang - Berens stützt Maststall-Entscheidung

Politik auf allen Entscheidungsebenen hat die CDU-Mitglieder beim sechsten Neujahrsempfang beschäftigt. Doch das Herzstück des Empfangs war kulturell: der Weltkulturerbeantrag Corveys.
Der Andrang war so groß wie nie bei einem Neujahrsempfang. Mehr als 100 CDU-Mitglieder saßen und standen im Saal der Schlossgastronomie Corvey. Gekommen waren »alle, die im Kreis Höxter Verantwortung tragen und sich für ihn einsetzen«, wie Bundestagsabgeordneter und Kreisvorsitzender Jürgen Herrmann sagte. Darunter Landrat Friedhelm Spieker, Europaabgeordneter Elmar Brock, Landtagsabgeordneter Hubertus Fehring, Vertreter der Vorsitzendenkonferenz der Kreis-CDU und Angehörige der Höxteraner Ratsfraktion.

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CDU fordert Bürgerbeteiligung in der Bäderfrage

Da eine wirtschaftliche Sanierung des Hallenbades nun doch nicht möglich ist und teurer als ein Neubau würde, appelliert die CDU an alle Beteiligten für ein gemeinsames, sachorientiertes Vorgehen in der Bäderfrage. Dem Bürgerentscheid wurde durch das Betongutachten die Grundlage entzogen, neue Überlegungen müssen her.

Die CDU hat dazu gelernt und fordert, die Bürger frühzeitig zu beteiligen.
So könnte beispielsweise in der Bäderfrage erneut die Entscheidung über eine Bürgerbeteiligung fallen, in der zwischen verschiedenen, aber reellen Varianten gewählt wird. Welche Varianten sich einer Wahl stellen, sollte im Arbeitskreis Bäder unter Beteiligung der Politik, der Verwaltung und entsprechenden Experten ergebnisoffen festgelegt werden.

Solche Alternativen könnten z.B. eine Sanierung ausschließlich des Freibades sein oder der Bau eines ganzjährig nutzbaren Funktionsbades oder sogar gar der Verzicht auf die Bäder insgesamt. Aber auch eine Zusammenarbeit mit Holzminden wäre auszuloten.
Wichtig ist es, konkrete Vorschläge auszuarbeiten unter Berücksichtigung der schlechten Finanzsituation und des demografischen Wandels aber auch unter Nennung der konkreten finanziellen Auswirkungen, damit der Bürger genau weiß, was ihn erwartet.
So könnten gemeinsam mit den Höxteraner Bürgern die Weichen für die Zukunft unserer Bäder möglichst einvernehmlich gestellt werden.

 

CDU startet Strategieentwicklung

Mitgliederbeteiligung und Mitarbeit

Nach dem sich die Mitgliederbefragung des CDU-Stadtverbandes im Herbst 2010 als großer Erfolg herausgestellt hat, startet die CDU in Höxter nun einen Prozess mit dem die Ergebnisse in eine Strategie für eine erfolgreiche, zukunftsorientierte Politik in Höxter umgesetzt werden soll.

Zum einen werden die Ergebnisse in den nächsten Wochen den Mitgliedern auf verschiedenen Versammlungen u.a. auch in den Ortschaften vorgestellt. Der Anfang wurde dazu bereits auf dem politischen Frühschoppen vor vollem Haus anlässlich des landesweiten CDU-Tages gemacht. Die Teilnehmer zeigten sich beeindruckt und erfreut über diesen transparenten und mitgliederfreundlichen Prozess.

Parallel startete die Strategieentwicklung mit einem Workshop bei dem interessierte Mitglieder aus der Fraktion und dem Stadtverband sich einen Tag lang mit der Thematik beschäftigten. In diversen Arbeitskreisen sollen die unterschiedlichen Themenfelder nun auf breiter Mitgliederbasis aufbereitet werden als Grundlage des zukünftigen politischen Handelns der CDU in Höxter.

Arbeitskreise gibt es in den Bereichen:
- Energie und Umwelt - Ansprechpartner Stefan Berens
- Attraktivität (Wirtschaft, Stadtentwicklung, Tourismus) -
Ansprechpartner Ulrich Weber
- Demografie (Dorfentwicklung, Integration) - Ansprechpartner Johannes Wöstefeld
- Bildung und Kultur - Ansprechpartnerin Heide Schleip
- Finanzen - Ansprechpartner Heinz-Günter Koßmann
- Wir (Selbstverständnis, Öffentlichkeitsarbeit, Mitgliederwerbung) - Ansprechpartner Rainer Schwiete


Mehr als 30 Mitgliedern brachten sich beim Strategieworkshop am 13.11.2010 mit ein.

Weitere interessierte Mitglieder sind weiterhin zur Mitarbeiter in den Arbeitsgruppen aufgefordert und können sich bei den Ansprechpartnern melden.

 

Politischer Frühschoppen am "Tag der CDU"

Ergebnisse der Mitgliederbefragung vorgestellt

Der CDU-Stadtverband Höxter tritt für einen offenen Dialog ein. Daher führten wir im August 2010 eine Befragung durch. Hierbei konnten sich die Mitglieder des CDU-Stadtverbandes Höxter und die Mitglieder der Jungen Union ihre Meinung zu wichtigen kommunalpolitischen Themen äußern.

Von rund 600 verschickten Fragebögen konnten 205 Antworten in die Auswertung einbezogen werden.

Diese Rücklaufquote ist überragend!

Am Sonntag, den 31. Oktober 2010, präsentierte der CDU-Stadtverband die Ergebnisse der Mitgliederbefragung vor einem interessierten Mitgliederkreis.


Die CDU zeigt ein Jahr nach der verlorenen Kommunalwahl, dass sie in Höxter eine vitale Partei ist, die bezogen auf die anstehenden Entscheidungen und Zukunftsfragen Höxters eine klare Position beziehen kann.

Mit dieser Legitimation der Basis möchte die CDU in Höxter zukünftig noch mehr Verantwortung übernehmen und den Bürgern Orientierung bieten.

In der nächsten Zeit werden die Ergebnisse in den Ortsverbänden vorgestellt und diskutiert. Beginnend mit einem Workshop am 13.11.2010 werden die Ergebnisse in verschiedenen Arbeitsgruppe als Grundlage fungieren, um eine gemeinsame strategische Ausrichtung und Positionierung für die zukünftige Politik under der Vision "Höxter 2010" zu entwickeln. ergebnisse werden für den Sommer 2011 angestrebt.

Nachfolgend eine Übersicht über die Ergebnisse.

Kreisvorsitzender Jürgen Hermann (MdB) sprach ein Grußwort und berichtete aus Berlin.

Stadtverbandsvorsitzender Stefan Berens präsentierte die neuesten Ergebnisse.

Pressebericht WB vom 1.11.2010 - Pressekonferenz zur Präsentation der Ergebnisse der Mitgliederbefragung

Pressebericht WB vom 3.11.2010 - Politischer Frühschoppen zur Vorstellung der Ergebnisse

 

CDU-Fahrt zur Kulturhauptstadt 2010

Die CDU-Gruppe fuhr Anfang Oktober nach Essen in die europäische Kulturhauptstadt. Bei herrlichem Wetter gab es neben den Besuchen der Kokerei-Zollverein und des Gasometers reichlich Gelegenheit zum Kennenlernen und für Gespräche auch jenseits des politischens Alltags.

 

Besuch des Europaparlaments in Straßburg.

Für 3 Tage fuhren 48 Mitglieder des CDU-Kreisverbands Höxter nach Straßburg, darunter auch viele vom Stadtverband Höxter.
Nach Ankunft im Hotel in Molsheim ging es mit dem Bus zu einer Stadtführung in Straßburg per Bus und zu Fuß, am nächsten Morgen per Schiff auf der ILL. Es folgte das Europäische Parlamentsgebäude. Nach Sicherheitscheck und Begrüßung durch Mitarbeiter unseres Europaabgeordneten, Elmar Brok, gab es ein gemeinsames Mittagessen in der Parlamentskantine. Anschließend wurde der Unterschied zwischen dem Sitz in Brüssel und in Straßburg erklärt, und es gab eine Diskussionsrunde mit Herrn Brok MdEP. Ebenfalls wurde eine Stunde an der Parlamentssitzung teilgenommen. Nach einem Fototermin stand die Zeit bis zum gemeinsamen Abendessen mit dem Europaabgeordneten in einer urigen Weinschänke zur freien Verfügung.

Am letzten Tag fuhr die Gruppe zum heiligen Berg im Elsass, dem Odilienberg, 765m hoch. Die Besichtigung der Klosteranlage, das Grab der heiligen Odilia mit einer dauernden 2-stündlichen Anbetung seit 1931 war sehr ergreifend. Der Rückweg führte über Ebersmünster und Kehl in den Kreis Höxter.

Gruppenfoto im Europaparlament mit MdEP Elmar Brok (mittig)


 

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