Startseite
Datenschutz
Stadtverband
Ortsverbände
Vereinigungen
Fraktion
Termine
Themen/Archiv
Service
Kontakt
 



Jetzt auch auf   

Diskutieren Sie mit uns. Wir freuen uns auf Ihre Meinung !

Pressegespräch vom 25.09.2018 

Auszug aus dem Westfalen-Blatt von 26.09.2018 von Michael Robrecht

CDU will 2020 Bürgermeister stellen

Kandidatenkür im Herbst 2019 – Scharfe Kritik an Alexander Fischers Amtsführung

Die CDU Höxter möchte nach den Kommunalwahlen 2020 wieder den Bürgermeister in der Kreisstadt stellen. Zurzeit laufen Gespräche mit potenziellen Kandidatinnen und Kandidaten. Im Herbst 2019 will die Union einen Namen präsentieren.

In einem Pressegespräch in der CDU-Zentrale in Höxter skizzierten Stadtverbandsvorsitzender Georg Moritz und Fraktionsvorsitzender Stefan Berens gestern ihren Zeitplan für die nächsten beiden Jahre. Als Mehrheitspartei sei es das Selbstverständnis der CDU, einen eigenen Kandidaten für 2020 ins Rennen zu schicken. Bürgermeister Alexander Fischer (SPD) müsse dringend abgelöst werden. Der habe weder die Verwaltung im Stadthaus im Griff, noch kämen politische Impulse, um Höxter nach vorn zu bringen. In der CDU sei man gespannt, ob Fischer überhaupt erneut antrete, ob seine sich seit längerem sichtbar von ihm distanzierende SPD ihn wieder aufstelle oder ob er als Einzelkandidat eine dritte Amtszeit anstrebe.

Wenn die Rede auf die Amtsführung des SPD-Bürgermeisters kommt, dann verfinstern sich bei Berens und Moritz die Mienen: Das könne doch im Stadthaus so nicht weitergehen. Die erfolgreiche Bewerbung Höxters um die Landesgartenschau 2023 habe völlig überdeckt, was für massive Führungsprobleme dort weiter existierten. Berens wird deutlich: In Sachen gute Kommunikation laufe zwischen den Führungskräften nur wenig. Der Verwaltungsvorstand tage völlig unregelmäßig. Und wenn es um Großvorhaben, wie die Erweiterung des Wirtschaftsparks Stahle-Albaxen gehe, dann werde der Kämmerer, der maßgeblich so ein Millionenprojekt mit organisieren müsse, gar nicht eingeweiht. Man habe oft den Eindruck, dass viele der Leitungskräfte nicht vernünftig miteinander arbeiten könnten. Das müsse ein Ende haben.

»Der Bürgermeister hat die Stadtverwaltung nicht im Griff«, kritisierte Stefan Berens und bezeichnete das als »Führungsversagen besonders im Personalbereich«. Georg Moritz stört, dass viele Kritikpunkte dem Bürgermeister vorgetragen würden, er dann sage »da bin ich ganz bei Ihnen«, und er nonchalant über wichtige Dinge hinweggehe. Oft werde nichts entschieden. Der Umgang mit Bürgereingaben sei mangelhaft. Höxter brauche eine Alternative zum Amtsinhaber, und die werde die CDU präsentieren. Der Bürgerschaft wolle man zeigen, dass etwas in Bewegung komme.

Stefan Berens erklärte, dass er und auch andere im Rat sich immer wieder darüber ärgern würden, dass der Bürgermeister das LGS-Thema für sich vereinnahme. Dabei segele er im Windschatten einer Initiative, die einige Mitglieder der CDU-Fraktion und Baudezernentin Claudia Koch nach einem Besuch bei der LGS 2017 in Bad Lippspringe gestartet hätten. CDU und SPD als »GroKo« hätten die Gartenschauidee maßgeblich vorangetrieben. Fischer habe vor drei Jahren einmal von einer LGS gesprochen, das Thema sei dann aber sang- und klanglos untergegangen: »So war das!« Georg Moritz und Stefan Berens ist auch wichtig, dass die Bürger wissen, dass die Kosten für die LGS seriös durchkalkuliert seien und Höxter wegen diverser »Baustellen« wie Bäder, Schulen und Gartenschau sicher kräftig investieren und auch Kredite aufnehmen müsse. Der Rat gehe aber sehr verantwortungsvoll mit den Finanzen um. Berens kündigte an, dass einige Wünsche wegen der kurzfristig anfallenden LGS-Kosten möglicherweise erst später verwirklicht werden könnten und nannte den zweiten Bauabschnitt des Freibadumbaus oder auch einige Ideen aus dem Sportstättenkonzept. Die Delle bei den 2018er Gewerbesteuereinnahmen sei hoffentlich nur ein Einmaleffekt.

Stefan Berens ist stolz darauf, dass der Bäderkompromiss gefunden und das Thema befriedet wurde. Durch den Entscheidungsstau habe Höxter aber Investitionen nachzuholen, und das werde jetzt geschehen. So ein Projekttempo mit Millionenausgaben könne aber nicht jahrelang durchgehalten werden, sondern die Vorhaben würden jetzt Punkt für Punkt abgearbeitet.

Moritz und Berens kündigten mit Blick auf die Ratswahlen 2020 an, dass man schon jetzt Kandidaten – gerne Frauen und Jüngere – für eine Kandidatur ansprechen wolle. Die Zahl der Wahlbezirke in der Gesamtstadt Höxter werden von 22 auf 19 sinken. Nicht wenige Ratsmitglieder, so auch Fraktionschef Berens, werden 2020 nicht mehr antreten. Auch von den vier Kreistagsmitgliedern aus Höxter wollen drei ihren Platz abgeben.

Fraktionsvorsitzender Stefan Berens (links) und Stadtverbandsvorsitzender Georg Moritz

Original-Ton Stefan Berens und Georg Moritz

Grüne Mühle nur »standby»: »In Höxter sind die Asylbewerber exzellent in guten Wohnheimen untergebracht. Wir müssen prüfen, ob wir nach den Umzügen für die nur noch 270 Flüchtlinge wirklich alle Sozialarbeiter und Sicherheitsmaßnahmen brauchen. Ich bin dafür, die Container in der Grünen Mühle zu schließen und standby für alle Fälle zu halten.« (Stefan Berens) 

Erreichbarkeit bei LGS 2023: »Höxter muss zur Gartenschau aus allen Himmelsrichtungen für LGS-Besucher erreichbar sein. Gut ist, dass die Weserbrücke saniert wird. Dazu macht Straßen NRW jetzt Vorschläge. Auch die Bahnlinien dürfen nicht aufgegeben, sondern müssen attraktiver werden.« (Georg Moritz)

Stadtmarketing: »Ja, da ist viel Luft nach oben. Höxter muss sich neu aufstellen. LGS, Corvey, GfW und Stadt – da kann man sicher etwas machen.« (Stefan Berens) 

Rolle der CDU im Rat: »Wir übernehmen Verantwortung. Wir enthalten uns selten. Die Wortbeiträge sind angemessen und keine Belehrungen. Populistische Aktionen gibt es bei uns nicht. Wir stimmen für viele wichtige Sachentscheidungen. Die BfH kapriziert ihre Politik immer nur auf einige wenige Themen.« (Stefan Berens) Zur Stadtverwaltung: »Wir sehen die hohe Arbeitsbelastung der Verwaltung.

Baudezernentin Claudia Koch kann auch die LGS-Arbeit nicht alleine stemmen. Der Verwaltungsvorstand und die übrige Verwaltung müssen an einem Strang ziehen. Die Bürger der Kernstadt und der Dörfer müssen mit einbezogen werden. Das Wir-Gefühl in der Stadt sollte gestärkt werden.« (Georg Moritz und Stefan Berens)

Image von Höxter: »Wir müssen daran arbeiten, dass unser Erscheinungsbild besser wird. Ich erlebe mitleidige Blicke über Höxter, wenn wieder etwas nicht gelaufen ist.« (Stefan Berens)

    

Mitgliederversammlung des CDU-Stadtverbandes „Einbezug unserer Dörfer in die LGS 2023“

Bei der Informationsveranstaltung mit sich anschließender Mitgliederversammlung gab es beim Vorsitzenden des CDU-Stadtverbandes, Georg

Moritz, und seiner Vorstands-Crew nur strahlende Gesichter:

Referent Hans-Werner Gorzolka (Mitte) mit dem CDU-Stadtverbandsvorstand

Der Kreisheimatpfleger Hans-Werner Gorzolka und die Baudezernentin der Stadt Höxter, Claudia Koch, haben neben weiteren Teilnehmern aus dem Bereich der Ortsheimatpfleger, Mitgliedern und Gästen für ein volles Haus im „Gasthaus Driehorst“, Godelheim, gesorgt. Der Kreisheimatpfleger Gorzolka hat ein vielbeachtetes und mit viel Enthusiasmus vorgetragenes Referat  zum Thema der Veranstaltung gehalten und allen Teilnehmern eine Unterlage über mögliche Projektideen für die Kernstadt und den Ortschaften mitgegeben. Nun geht es an eine weitere Umsetzung.

Frau Koch informierte darüber, dass für die LGS noch einiges an Formalitäten abzuwickeln ist, aber im Hintergrund weiter effektiv gearbeitet wird. Sie beantwortete Fragen aus dem Kreis der Teilnehmer und nahm deren Anregungen mit für ihre Arbeit, für die sie sich mit großem Engagement einsetzt.

Der CDU-Fraktionsvorsitzende Stefan Berens informierte über die Ratsarbeit und nahm die Versammlung zum Anlass, die Basis zu den gerade veröffentlichten Berichten über die Sanierung des Freibades und zur Bauausführung des geplanten Hallenbades zu befragen. Dazu gab es überwiegend nur  positive Äußerungen, die er mit in die Fraktion bzw. zur Entscheidung am kommenden Donnerstag in den Rat nehmen wird. 

Viele interessierte Mitglieder auf der gut besuchten Mitgliederversammlung.

   

Teilnahme am Festakt 70 Jahre Kreis-Frauenunion Paderborn 

Vor 70 Jahren ist die Gleichberechtigung von Männern und Frauen im Grundgesetz verankert worden. Dieses Jubiläum wurde von der Kreis-Frauenunion Paderborn mit einem Festakt im Festsaal der Wewelsburg bei Büren gebührend mit benachbarten Kreis-Frauenunionen gefeiert.

Eine Abordnung aus dem Vorstand der Kreis-FU Höxter hat daran ebenfalls teilgenommen. Der Festvortrag wurde durch MdB Anja Karliczek, Bundesministerin für Bildung und Forschung, gehalten. Den Höxteraner Teilnehmerinnen war es möglich, die Ministerin Karliczek und den Paderborner MdB Carsten Linnemann (Vorsitzender der MIT, stv. Vorsitzender der CDU/CSU u. stv. Vorsitzender der CDU/CSU Bundestagsfraktion) nach Beendigung des offiziellen Teils für Fotos und zu einem kurzen Gespräch zu gewinnen.

v.l.n.r.: Beate Rehker, Walburga Neu, Viola Wellsow, MdB Carsten Linnemann, Ilona Drüke

v.l.n.r.: Beate Rehker, Viola Wellsow, MdB Anja Karliczek, Walburga neu, Ilona Drüke   

   

CDU Stahle ist gut aufgestellt

Im Mittelpunkt der diesjährigen Mitgliederversammlung standen bei der CDU in Stahle die Neuwahlen des Vorstandes. Erstmals tagte die Ortsunion im Feuerwehrgerätehaus. Vor Ort ließ man sich zunächst von der Feuerwehrführung Christian Struck und Matthias Potthoff über die Einrichtung informieren und zeigte sich beeindruckt von dem guten Stand und der Qualität der Feuerwehr. CDU-Vorsitzender Rainer Schwiete zollte großen Dank und schlug vor, zukünftig verstärkt die dörflichen Einrichtungen aufsuchen zu wollen. Ziel der CDU-Kommunalpolitik sei es immer gewesen, diese zu stärken.

Von links: , Heinz-Dieter Koßmann, Rainer Schwiete, Beate Rehker, Dieter Brinkmann, Katharina Borgolte, Wolfgang Borgolte, Georg Moritz, Fabian Lülf

In seinem Bericht des Vorsitzenden wies er auf die zurückliegenden Aktivitäten hin u.a. ging es um eine Zwischenbilanz der aktuellen Wahlperiode, die sich gut sehen lassen kann. Weitere noch offene Wahlversprechen werden in Angriff genommen. Ein Schwerpunkt im letzten Jahr waren die Landtags- und Bundestagswahl, die für die CDU gute Ergebnisse in Stahle brachten. Der demografische Wandel und die aktuelle kritische gesellschaftspolitische Lage hinterlassen aber auch in Stahle Spuren. Dennoch will man sich den Herausforderungen stellen und gerade vor Ort mit einer konstruktiven und bürgernahen Kommunalpolitik weitermachen.

Ortausschussvorsitzende Beate Rehker berichtete von den aktuellen politischen Themen aus Stahle und informierte über die Aktivitäten in Höxter. Kreistagsmitglied Heinz-Günter Koßmann erläuterte die aktuelle Situation im Kita-Bereich um die fehlenden U3 und Ü3-Plätze. Hier wird sich die CDU weiter für eine Lösung einsetzen. Stadtverbandsvorsitzender Georg Moritz ergänzte mit seinen Ausführungen die politische Lage. Auch der neue CDU-Kreisgeschäftsstellenleiter Fabian Lülf stellte sich in Stahle vor.

Bei den Vorstandswahlen fand der bisherige Vorstand das Vertrauen der Mitglieder und wurde wiedergewählt. Vorsitzender bleibt Rainer Schwiete, stellvertretender Vorsitzender Dieter Brinkmann, Schriftführer Oliver Loges, Stellvertreterin Beate Rehker, Beisitzer Katharina Borgolte, Wolfgang Borgolte, Heinz-Dieter Koßmann und Simone Schoppmeier. Damit ist die Stahler CDU auch für die nächsten Jahre gut aufgestellt. Nun gilt es sich in Richtung Kommunalwahl 2020 inhaltlich und personell zu positionieren.

       

„Ohne Frauen ist kein Staat zu machen“

Diesen Slogan haben sich Mitglieder der Frauenunion im Stadtverband Höxter anlässlich einer Veranstaltung zum Thema „Ehrenamt“ auf der Höxteraner Marktstraße zu Eigen gemacht.

v.l.n.r.: Ilona Drüke, Viola Wellsow, Andrea Dangela, Beate Rehker, Christiana Mönnekes

Mit dabei waren Ansprechpartnerinnen aus der Kernstadt und den Ortsteilen sowie die Kreisvorsitzende der FU, Viola Wellsow, die alle aus unterschiedlichen beruflichen Lebensbereichen kommen, sich bereits seit Jahren einsetzen  und gerne über ihre Erfahrungen berichtet und darüber mit den Besucher(innen) diskutiert haben. Dazu gehörte zum Beispiel eine von den Besucherinnen geäußerte Bereitschaft, sich am „Oma-Opa-Dienst“ zu beteiligen, bei den „grünen Damen und Herren“ in einer Klinik oder im Heimalltag mitzuwirken, Unterstützung in den Schulen bei den Hausaufgaben und der Essenausgabe zu geben und Hilfestellung bei Einkäufen, Spaziergängen und Behördenbesuchen zu leisten. Die Damen der FU konnten bei all diesen Belangen durch Angaben von Ansprechpartnern behilflich sein.

Deutlich war auch festzustellen, dass sich die Besucher(innen) über die aktuelle allgemeine Sicherheitslage, auch in Zusammenhang mit den Ereignissen in Chemnitz, Sorgen machen. Die aktuelle Anhebung der „Mütterrente“ wurde positiv beurteilt, insbesondere durch die ältere Generation. Es gehörte aber auch die Aufforderung dazu, dass es gerade auf Frauenebene in politischen Bereichen noch viel zu tun gibt und sich viel zu wenige Frauen dafür einsetzen. Auch das ist ein Ehrenamt! Trotz 100 Jahre Frauenwahlrecht bleibt noch viel zu tun, um eine gleichberechtigte Teilhabe zu erreichen.

Mit der Veranstaltung, die einmal außerhalb einer Wahlkampfzeit stattgefunden hat, haben die beteiligten Damen der FU sicherlich einiges anregen, bewirken und vor allem eine positive Resonanz erreichen können.

    

Sommertour des CDU-Stadtverbandes

Einen informativen und vergnüglichen Nachmittag haben die Teilnehmer der Sommertour des CDU-Stadtverbandes in Ottbergen verbracht.

Die Bahnhofsinitiative der Kulturgemeinschaft Ottbergen haben durch die Damen Barkhausen und Gocke dafür gesorgt, dass es für alle eine gut bestückte Kaffee- und Kuchentafel gab und Dietmar Barkhausen führte die Besucher in altbewährter Art und Weise durch das Eisenbahnmuseum und den Dorfladen und erklärte das aufgestellte Modell des früheren „Bahnbetriebswerkes“ (gebaut von Klaus Schmitz).

Danach führte der Weg, verbunden mit einem kleinen Ortsspaziergang, direkt zum „Wiemers-Meyer’schen“ Hof, wo die Ortsverbandsvorsitzende Eva-Maria Müller und ein Team der Jugendfeuerwehr ein Grillen vorbereitet hatte. Auch hier haben viele Gäste die Möglichkeit wahrgenommen, sich den „KuStall“ anzusehen und sich über die vielen Veranstaltungen und Möglichkeiten, die in den Räumen angeboten werden, zu informieren.

Ein herzliches „Dankeschön“ noch einmal an dieser Stelle an die vielen Unterstützer, den Spendern für das Salatbüfett  und an die Jugendfeuerwehr. In Anbetracht der Einsatzfreudigkeit der „Jungens“ muss man sich für die Zukunft keine Sorge machen – einfach nur lobenswert!

  

Prof. Dr. Klaus Töpfer feierte 80. Geburtstag

CDU-Generalsekretärin Annegreth Kramp-Karrenbauer hielt die Festrede

Am 29. Juli feierte CDU-Mirglied Klaus Töpfer seinen 80. Geburtstag. Mit einem Festakt würdigte auch die Stadt Höxter ihren Ehrenbürger im Historischen Rathaus. Bürgermeister Fischer, Landrat Spieker aus Höxter, Landrätin Schürzeberg aus Holzminden, MdL Goeken und über 100 Gäste gratulierten dem Jubilar.

In Schlesien geboren, aufgewachsen in Höxter mit Abitur am KWG zog es Klaus Töpfer zunächst zum Studium nach Münster, Frankfurt und Mainz. Nach einer wissenschaftlichen Laufbahn begeisterte ihn die Politik. Ab 1978 als Staatssekretär im Saarland, 1985 als Landeminister in Rheinland-Pfalz unter Ministerpräsident Bernhard Vogel und ab 1987 als Bundesminister für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit im Kabinett Kohl. Er gilt als Erfinder des dualen Systems und Vater der Energiewende. Ab 1994 war er als Bundesminister für Raumordnung, Bauwesen und Städtebau verantwortlich für den Umzug der Bundesregierung von Bonn nach Berlin. Mit der Idee von der Nutzung vieler historischer Bauwerke als neue Regierungsgebäude hat er auch damit nachhaltige Wirkung hinterlassen. 1998 folgte er dem Ruf der UNO als Exekutivdirektor des  Umweltprogramms und war 8 Jahre lang der oberste weltweite Umweltbeauftragte mit Sitz in Kenia. Noch heute ist seine Kompetenz gefragt, u.a. als Vorsitzender der Ethikkommission für eine sichere Energieversorgung der Bundesregierung. 

Als Festrednerin gelang es der CDU-Generalsekretärin Annegreth Kramp-Karrenbauer den Jubilar und die Gäste zu fesseln. Die langjährige Weggefährtin im Saarland wusste von so mancher Anekdote ihres ersten Chefs zu berichten, der auch sie wesentlich geprägt hat. Dabei schaffte sie es aber auch immer wieder den Bogen in die große Politik zu schlagen und auf die nachhaltige aber auch voraussschauende Politik des Jubilars zu verweisen.

Auch die Höxteraner CDU gratulierte Klaus Töpfer und freute sich mit dem Jubilar.

CDU-Stadtverband und Fraktion mit Georg Moritz, Günther Ludwig und Rainer Schwiete gratulierten dem Jubilar Klaus Töpfer

Klaus Töpfer zeigte sich sichtlich gerührt von den vielen Glückwünschen und Reden und versprach auch weiterhin noch aktiv zu bleiben. 

Zum Abschluss gab es noch ein Foto der Höxteraner CDU-ler mit Generalsekräterin AKK.

     

CDU-Ortsverband Höxter bei ABC-Abwehrbataillon 7 

Die Vorsitzende Ilona Drüke konnte im Rahmen des Aktivitätsprogrammes des CDU-Ortsverbandes  dreißig interessierte Mitglieder und Bürger bei der Bundeswehr Höxter  - „unserem“ ABC-Abwehrbataillon 7 begrüßen – seit nunmehr bereits 25 Jahren Nachfolgebataillon des Pionierbataillon 7. 

Die Vorbereitungen für den Besuch wurden durch das Vorstandsmitglied Johannes Josef Dirkes getroffen und bei strahlendem Sonnenschein wurden die Mitglieder und Gäste durch den stellvertretenden Bataillonskommandeur, Oberstleutnant Grünebach, begrüßt. Später gesellte sich auch der Kommandeur des ABCAbwBtl 7, Oberstleutnant Marc Miechalek, zur Gruppe, der z.B. auch zur Ausrüstung der Truppe Stellung nahm und um Unterstützung seitens der Politik für eine Bereitstellung von dringend benötigten Haushaltsmitteln für die Bundeswehr warb.

OTL Grünebach begann sein „Briefing“ im ehemaligen Fahrschulgebäude des Bataillons mit den Themen „Lage, Auftrag, Einsätze, Personal, Ausbildung und Großgerät“. Daran schloss sich ein Kasernenrundgang an, bei dem das neue Unterkunftsgebäude der 1. Kompanie vorgestellt wurde, sowie die demnächst anstehenden Um-und Neubauten in weiteren Gebäuden des Kasernenbereiches. Die Aufträge für diese  großen Baumaßnahmen sind überwiegend an heimische Firmen vergeben worden; damit stellt sich die Bundeswehr wieder einmal als ein großer Wirtschaftsfaktor  in der Region dar. 

Der stv. Bataillonskommandeur verwies aber auch auf die nicht ausreichend vorhandenen Unterkunftsplätze innerhalb der Kaserne für Soldatinnen und Soldaten und richtete einen Appell an die Besucher, dass vielleicht in der Kernstadt und in den Ortsteilen Kapazitäten vorhanden sind. Alle Vermieter von Wohnräumen werden gebeten, sich bei der Bundeswehr mit ihren Angeboten zu melden. 

Zuletzt wurde den Besuchern der legändere TPz (Transportpanzer) „Fuchs“ durch Major Alt und seinem Team vorgestellt und den Teilnehmern war es sogar möglich, einmal Platz im Führerhaus zu nehmen. 

Ilona Drüke bedankte sich bei der Bataillonsführung und beim Organisator J.J. Dirkes ganz herzlich und möchte bereits jetzt auf diesem Wege alle Bürger darauf aufmerksam machen, dass am 06.10.2018 ein „Tag der Offenen Tür“ beim Bataillon aus Anlass des 25-jährigen Bestehens hier in Höxter stattfindet. 

     

Jahreshauptversammlung und Neuwahlen beim CDU-Ortsverband Godelheim  

Zu Beginn der Versammlung konnte der 1. Vorsitzende Franz Büker eine erfreulich hohe Anzahl von Mitgliedern des Ortsverbandes Godelheim begrüßen. Darüber hinaus als Gäste das Kreistagsmitglied Johannes Wöstefeld, den Vorsitzenden des MIT-Kreisverbandes Höxter, Klaus-Dieter Leßmann, aus dem Bereich des CDU-Stadtverbandes den Vorsitzenden Georg Moritz und das Vorstandsmitglied Ilona Drüke, den neuen CDU Kreisgeschäftsführer Fabian Lülff und als Referentin Frau Ulrike Drees, die Geschäftsführerin der Gas- und Wasserversorg GmbH Höxter.

 

Franz Büker ging in seinem Jahresbericht zunächst auf die Ereignisse des letzten Jahres ein und stellte dabei insbesondere Ortsthemen, Aktionen und die beiden Wahlen 2017 (Landtags- und Bundestagswahl) in den Vordergrund.

Für die Zukunft sind der Lückenschluss der B64/B83, die Breitbandversorgung in Godelheim, Investitionen im Bereich Kindergärten und Schule in Höxter wichtige Themen. Die Bewerbung um die Landesgartenschau 2023 läuft. Falls der Zuschlag an die Stadt Höxter erfolgt wäre das ein Gewinn für die Stadt Höxter und auch für die Ortschaften.

In ihrem Vortrag ging Frau Drees auf das „Kleinod“ Stadtwerke, die GWH, ein und berichtete über die positive Entwicklung des Unternehmens und die geplante Kooperation mit den Stadtwerken Holzminden. Die aktuelle Situation der GWH und die bereits laufenden und geplanten Bauvorhaben in Höxter und in den Ortschaften rundeten ihre umfangreichen Informationen ab.

Das Kreistagsmitglied Johannes Wöstefeld informierte die Anwesenden über bereits abgewickelte, anstehende oder noch geplante Vorhaben und Entscheidungen des Kreises. Investiert wird u.a. in die Kreisstraßen und die Schulen. Finanziell steht der Kreis gut dar.

Georg Moritz gab einen Tätigkeitsbericht des Stadtverbandsvorstandes. Er brachte zum Ausdruck, dass die Besuche in den Ortsteilen durch Vertreter des Stadtverbandes auf eine positive Resonanz gestoßen sind.

Franz Büker war es eine besondere Ehre und Freude, Hartmut Wollny für seine 40-jährige Parteizugehörigkeit mit Nadel und Urkunde auszuzeichnen. 

Bei den Neuwahlen, die vom CDU-Kreisgeschäftsführer Lülff geleitet wurden, ergab sich folgende Konstellation: 1. Vorsitzende Franz Büker, stv. Vorsitzende Albert Boyen und Johannes Büker, Schriftführer Daniel Grote, Beisitzer Herbert Felsmann, Tim Felsmann, Elmar Kirchhoff und Klaus Maaser.

 

Ministerin-Besuch in Höxter

Im Rahmen der Frauenaktionswochen war die Ministerin für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung des Landes Nordrhein-Westfalen Ina Scharrenbach auf Einladung der Frauen Union in Höxter zu Gast. Sie referierte zum Thema "Wir haben eine Stimme - 1oo Jahre Frauenwahlrecht".

Ilona Drüke, Frauen Union Höxter, bedankt sich bei Ministerin Ina Scharrenbach

     

Höxter will die Landesgartenschau

Mit großer Unterstützung wurde die Bewerbung um die Ausrichtung der Landesgartenschau 2023 am 1.März in Düsseldorf abgegeben. 3 Busse mit 160 Bürgern begleitete die Verantwortlichen um Bürgermeister Fischer und Baudezernentin Claudia Koch bei der Übergabe im Landtag. MdL Mathias Goeken hatte hier ein beeindruckendes Übergabezeremoniell mit NRW-Umwelt- und Landwirtschaftsministerin Christina Schulze Föcking organisiert.

Auch die CDU-Fraktion unterstützt die Bewerbung und hat wesentlich mit dazu beigetragen, dass sich Höxter berechtigte Hoffnungen auf dieses Megaevent machen kann mit dem die Stadtentwicklung entscheidend vorangebracht werden soll. Nun gilt es die Entscheidung der Bewertungskommission im Sommer abzuwarten.

   

13. Neujahrsempfang des CDU-Stadtverbandes in Höxter

Bee begeistert für Gartenschau

140 Gäste beim Neujahrsempfang der CDU Höxter in Schloss Corvey

»Mister Gartenschau 2017«, Bad Lippspringes Bürgermeister Andreas Bee, hat beim CDU-Neujahrsempfang 140 Höxteraner für ein solches Großprojekt begeistert. In Amerika würde man sagen, er hat das Gefühl »Yes, we can« durch seine ehrliche Offenlegung aller Erfolge, aber auch der Probleme erzeugt.

Bürgermeister Bee begeistert die Besucher

In Kürze werden Politik, Verwaltung und Bürger in Höxter durch die Vorstellung der Machbarkeitsstudie für eine Bewerbung um die NRW-Landesgartenschau 2023 erstmals wissen, ob ein solches Millionenprojekt nicht nur finanziell zu stämmen, sondern auch räumlich umgesetzt werden kann. Bee als Chefmanager der mit 600.000 Besuchern erfolgreichen Schau 2017 riet den Höxteranern, den Schritt zu wagen, wenn die Rahmenbedingungen positiv bewertet würden. »Wir haben sogar einen Überschuss erwirtschaftet«, verriet Bee. 8,5 Millionen Euro (davon 5 Millionen vom Land) seien in die Gartenausstellung investiert worden, und noch einmal sieben Millionen Euro in die Durchführung für Werbung und Organisation geflossen. Eintrittsgelder, Sponsoring und der Einsatz von 900 Mitgliedern des Fördervereins als Bürger-Engagement seien für den Erfolg wichtig gewesen.

Andreas Bee sagte den Gästen der Stadt-CDU, dass man von Beginn an volle Transparenz herstellen und Infoveranstaltungen anbieten müsse, gezielt auch für Multiplikatoren. Dass 200 Menschen in Höxter im Advent zum Auftakt ins KWG gekommen seien, bewerte er als gutes Zeichen, dass Höxter das zusammen schaffen wolle. Bee berichtete vom Besuch der Bewertungskommission 2011 in Bad Lippspringe, wo am Ende 5000 Bürger dabei gewesen seien und man gezeigt habe, dass die Bewohner hinter der Bewerbung gestanden hätten. Die Kommission habe schnell gespürt, welche Bewerberstadt wirklich für die Ausrichtung der Schau »brenne«. Man habe die Stadt mit dem Fahrrad erkundet und habe eine natürliche und keine übertriebene Präsentation angeboten.

Gut angekommen sei im Landwirtschaftsministerium auch, dass die Bewerbung mit Unterstützung von 150 Lippspringern (in drei Bussen) vor dem Ministerium in Düsseldorf übergeben worden sei. »Die Hälfte der Delegation bestand aus Schützen, das hat Eindruck hinterlassen. Und noch nie hat ein grüner Umweltminister ein dreifaches »Horido« entgegen nehmen dürfen«, schilderte Bee den erfolgreichen Auftritt am Rhein als sich alle Fenster des Ministeriums geöffnet hätten.

Von Kritikern und Stänkerern habe er sich nicht beeindrucken lassen. Er rät Höxter, sich um die Unterstützung der Dörfer beim Programm der Gartenschau zu bemühen. Da gebe es viele Möglichkeiten. Besonders hob er den Glaubensgarten der Gartenschau 2017 hervor: »Alle Religionen waren dabei.« Bischof Damian nannte dieses Angebot großartig. Besonders Corvey oder das Kloster Brenkhausen als »Locations« seien für Ähnliches geeignet. Ja, so eine Schau koste Geld, man müsse das alles finanzieren. Aber Lippspringe stehe so gut da wie nie, so Bee. Der Kurort sei doch vorher in den 60er Jahren stehen geblieben.

von links: Hausherr Viktor Herzog von Ratibor, Stellv.Landrat Heinz-Günter Koßmann, Fraktionsvorsitzender Stefan Berens, Bischof Anba Damian, CDU-Stadtverbandschef Georg Moritz, Bürgermeister Bee, MdL Matthias Goeken und Pfarrdechant Dr. Hans-Bernd Krismanek

Beim Neujahrsempfang sicherten die Redner Viktor Herzog von Ratibor, Pfarrdechant Dr. Hans-Bernd Krismanek, MdL Matthias Goeken und CDU-Stadtverbandschef Georg Moritz der Bewerbung ihre volle Unterstützung zu und bewerteten sie als »die Chance für Höxter«. Andreas Bee sagte mit Blick auf die jüngste Vergangenheit der Beziehungen Höxter-Corvey einen nicht unwichtigen Satz: »So eine Schau verbindet und schlägt alte Verknotungen durch.«

Artikel aus dem Westfalen-Blatt vom 29.01.20^8 von Michael Robrecht, Bilder von Rainer Schwiete

Am Ende der Veranstaltung verabschiedete CDU-Stadtverbandsvorsitzender Georg Moritz Kreisgeschäftsführer Klaus Funnemann, der in wenigen Wochen in den Ruhestand geht, und bedankte sich für seine mehr als 30-jährige erfolgreiche Tätigkeit für die Partei.

   

6. Frühschoppen zur Marktzeit - Neue Pläne für abgebranntes »Ritmo«

Fachwerkhaus in der Westerbachstraße 28 soll bald umgebaut werden

Noch klebt Ruß an den Wänden – in naher Zukunft vielleicht schon wieder Tapete. Für eines der ältesten Häuser Höxters gibt es jetzt konkrete Pläne. »Wenn alles gut geht, können wir in diesem Jahr mit den ersten Arbeiten beginnen&laquo%

Tickermeldungen